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Verstrickte Dienstagsfrage KW 30/2006

Die verstrickte Dienstagsfrage, Woche 30/2006

Was machst du neben dem Stricken?

Hm tja was mach ich so nebenher... also oftmals Fernsehgucken (na ja dann eigentlich eher H?REN). Sehr gerne stricke ich nat?rlich auch mit Kopfh?rern im Ohr und mp3-Player. Und auf selbigem am liebsten Klassik. Oder sch?n krachige Musik (so was wie NINE INCH NAILS oder MINISTRY); seltener auch mal ein H?rbuch bzw. Vorgelesenes.
Und bei dem derzeitigen Wetter: nat?rlich SCHWITZEN. Gottseidank nicht an den Fingern. Meinetwegen am ganzen K?rper, aber die Fingers bleiben trocken. Hab ich ein Gl?ck :-)) Sehr am?sant ist auch die Variante "Im-Zug-Stricken-und-Reaktionen-beobachten"

 

edit: heute mal eine Woche sp?ter als gew?hnlich. Aber beantwortet ist beantwortet. Und die n?chste Frage (KW 31) wird auch gleich noch beantwortet...
2.8.06 23:53


Die verstrickte Dienstagsfrage KW 31/2006

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 31/2006


Habt ihr eine To-Do-Liste mit geplanten Strickprojekten? Wenn ja, was
steht zurzeit darauf? Strickt ihr auch alles, was ihr euch vorgenommen habt,
oder werft ihr eure Pl?ne gelegentlich um? F?r wie viele Projekte kauft ihr
Material im Voraus?

 

Hm... eine To-Do-Liste im Sinne von "Idee besteht aber noch nicht damit angefangen?" Ja, gibt es schon. Mir schweben z.B. noch einige Paare Socken vor. wobei ich daf?r die Wolle schon besitze. Die sollte so ca. 2 Jahre noch reichen. Na ja je nach Strickgeschwindigkeit meinerseits.

Projekte f?r die ich noch keine Wolle habe hab ich eigentlich grad keine im Kopf. Hab ja schon viel zu viele angefangene Sachen daheim herumsausen (2 Schals, 1x Pulli f?rs Fraule, die obligatorische Socke, die eigentlich immer auf irgendeinem Nadelspiel zu finden ist).

Wenn ich mir was vorgenommen habe dann stricke ich es auch. In 99.9 % aller F?lle. Von Oma's Fusselschal m?chte ich jetzt nicht reden *immernochb?seaufsgarnbin*.
3.8.06 00:07


Vom Butterkuchen, einer beinahe fertigen Socke, jungem Viechzeug im Aquarium und der Wochenbett...

...Wochenbett-Depression eines Guppy-Weibchens

Bevor sich jetzt einige fragen, wie ich zu diesem Titel komme: Doch, die 2 Wochen Urlaub sind mir sehr gut bekommen. Beruht mal wieder alles auf Tatsachen was ich hier schreibe. Isch schwör!!

TOP1: Butterkuchen. Wird gerade von mir und meinem Weibi gebacken. Sprich: Für den Hefeteig bin ich zuständig (meine Frau ist ein schlechtes Omen für jeden Hefepilz), für den Butter und die Mandeln obendrauf meine Göttliche.

TOP2: Ja, auch mit meiner Frotteesocke geht es fröhlich weiter. Ich befürchte zwar, dass die Socke Nr. 2 etwas länger oder kürzer wie Socke Nr. 1 werden könnte, aber SO WHAT. Lehre für die nächste Sockenaktion: alle Werte/Längen von Socke Nr. 1 im Handy abspeichern. Dummerweise kann ich bei dem Frotteegarn keine Maschen zählen und erkenne sehr schlecht, wann ich bei der Bandspitze das erste Mal zusammengestrickt habe. Na ja wenn es zu überdeutlich zu kurz oder zu lang wird, muss ich unter Umständen halt noch mal aufribbeln und etwas früher/später mit dem Abnehmen beginnen. Oder sollte ich mich gleich auf die gute alte "Abnahmen beginnen wenn die kleine Zehe nicht mehr zu sehen ist-Regel" verlassen??

TOP3: Junges Viechzeug. Zusätzlich zu unseren vier Katzen (der Kater ziert ja mein Logo ganz oben) haben wir ja noch zwei Aquarien mit Fischen (Guppys) und Garnelen (1 Amano-, mehere Rückenstrich-, White Pearl, Chrystal Red-Zwerggarnelen). Familie Garnele hat ja immer wieder mal Nachwuchs. Kann ja passieren und ist von uns auch so erwünscht. Bei den Fischen ist es so dass wir immer mal wieder in wechselnder Anzahl Guppies hatten; zuletzt nur noch ein Pärchen, das auch noch recht klein und jung war. Nachdem wir uns dieses Frühjahr ein neues Aquarium zulegen mussten, konnten wir den beiden Guppies endlich mal wieder gescheite Bedingungen bieten. Woraufhin die beiden fröhlich zu wachsen begannen und groß und stark - und potent wurden. Auf alle Fälle hatte vor etwas mehr als 3 Wochen sich das erste Mal Nachwuchs angemeldet. In Worten: 25 junge Fische wurden Mo. vor 3 Wochen von Mama Guppy (sorry) ausgeschissen (Guppys sind lebendgebärende Fische). Und da Guppys die Spermapakete des Männchens im Körper speichern können, reicht 1x Sex des ausgesprochen hübschen Männchens mit der sehr produktiven Mama aus, um bis zu 8 Portionen Kinder auf die Welt zu bringen. - Auf alle Fälle kam letzte Nacht der 2. Wurf Guppybabys auf die Welt (31 Fischchen). So kommt es also, dass wir jetzt gerade in einem 75 Liter-Aquarium 56 junge Guppys am rumschwirren haben. Zart besaitete Seelen jetzt bitte weghören: Wenn die Tierchen groß genug sind, werden die hübschen von den weniger hübschen getrennt. Letztere komme zu unserer Gelbwangenschildkröte (RAMBO) und dienen (frei nach Darwin) als Lebendfutter oder sind schlau genug, sich vor dem Schildkröterich in Sicherheit zu bringen.

TOP4: Die Wochenbett-Depression eines Fischchens. Ja auch das soll vorkommen. Unser Guppyweibchen scheint durch die vielen Kinder etwas gestresst zu sein. Der stolze Papa hat ein recht großes Stück seiner Schwanzflosse und der Rückenflosse eingebüßt. Als ich mein Ohr ans Aquarium legte, konnte ich die Guppy-Mama laut und deutlich sagen hören "Steck' ihn mir noch einmal rein und beiß' dir den Kopf ab!!"
4.8.06 00:35


urlaub zu ende socke zu ende sommer zu ende?

ja ja so schnell gehen 2 wohlverdiente wochen urlaub vorbei. morgen geht die arbeit wieder los. nix mehr mit dolce vita daheim bei frau und viechern :-(

aber immerhin habe ich das gl?ck sagen zu k?nnen dass ich gerne arbeiten gehe. nicht jeder kann das von sich sagen, dass ihm der job spass macht.

...und wie es nicht anders zu erwarten war bin ich auch w?hrend der letzten beiden wochen stricktechnisch nicht ganz unt?tig geblieben - wieder mal ist ein paar socken zu ende gestrickt worden. und das n?chste ist schon begonnen worden. hab am samstag damit angefangen mal wieder eine socke f?r meine frau zu stricken (das teil mit der after-eight-wolle). schwuppdiwupps hab ich in den letzten beiden tagen mal fix 25 runden bund und ebensoviele runden schaft gestrickt. coole wolle. wird wohl ein recht kuscheliges wintermodell. feine warme wolle. und wieder mal find ich es sehr spannend wenn man dann angefangen hat mit dem stricken wie sich die selbstgewickelte wolle von ebay farblich-mustertechnisch entwickelt. man hat einen wollkn?ul von sich bei dem vom optischen eindruck der t?rkisfarbene faden am ehesten heraussticht (aus den anderen vier farben wei?, schwarz, braun und rot-braun) - aber in der socke kommen die braunt?ne am st?rksten zum vorschein.

musikalisch waren die letzten beiden wochen recht stark von mozart (don giovanni), nena (willst du mit mir gehn), nine inch nails (with teeth) und ministry (rio grande blood) gepr?gt. soll mir also keiner sagen ich h?tte keinen ausgewogenen musikgeschmack :-))

zu guter letzt bin ich mir noch etwas unsicher ob ich mich ?ber das schw?cheln des sommers in der vergangenen woche freuen soll oder nicht. einerseits w?rde es mir das arbeiten leichter machen (aus mangel an klimaanlage im b?ro). andererseits fliegen unsere katzen bei kaltem wetter teilweise verdammt niedrig durchs wohnzimmer. nein, nicht jedem tier bekommt kaltes wetter gut...
6.8.06 23:13


Die verstrickte Dienstagsfrage KW 32/2006

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche
32/2006


Wie und wo bewahrst du deine Wollvorräte auf? In Kisten, Boxen, Säcken?
Wie sind sie sortiert? Nach Farben oder Qualitäten? Führst du eine Art
Archiv oder ein Buch, damit du alles wieder findest und keinen deiner
Schätze vergisst?


Meine Wollvorräte sind eigentlich sehr klein. Ein paar (ca. 10) Knäul sind Sockenwolle... der Rest der Wolle ist eigentlich schon in Arbeit (2x Schal, 1x Pullover und die obligatorische Socke, die immer wieder abends zum Fernsehen hervorgekramt wird. So gesehen alles sehr übersichtlich und nicht wirklich eines Archivs oder einer buchhalterischen Dokumentation würdig. Muss daher auch nicht wirklich nach Farben sortiert werden.
Ganz wichtig ist eigentlich nur eines bei meiner Aufbewahrung: katzensicher sollte es sein. Daher sind die Wollvorräte in einer Schachtel im Arbeitszimmer möglichst so aufgestellt, dass Katerchen (Garfield) sie nicht erreicht bzw. nicht öffnen kann.
11.8.06 09:59


Berufsrisiko ("Ich will Blut sehen!!!")

Ja gut, das ist wohl wirklich Berufsrisiko wenn man in einer Klinik promoviert und einem der Kollege von der anderen Arbeitsgruppe ins Labor reingeschneit kommt und einem er?ffnet, dass er Blut sehen will (sprich: f?r einen Versuch einem mal schnell ein paar ml feinen roten Saft abzapfen will). Ruckzuck haste ne Kan?le im Arm :-))
(so geschehen heute vormittag)

 

Nachtrag: Der Gute war heut nachmittag auch noch unterwegs und hat sich nach und nach auch noch meine Arbeitskollegen gekrallt. Ich hatte das Privileg "First Victim" (ich war sein erstes Opfer).

Und noch ein Nachtrag: f?r einen Sekundenbruchteil war ich am ?berlegen, ob ich kurz r?ber in die Kantine soll um mir 3 T?tchen Ketchup zu holen. Rin in die Armbeuge des Laborkittels damit, auf den Boden legen, vorher kurz mal die Z?hne putzen und den Schaum ausspucken vergessen und zu guter letzt die Augen von Gr?n auf Wei? umschalten lassen - und dann warten, bis der Kollege wieder an meiner Labort?r vorbeil?uft (mit Spritze in der Hand). Aber ich bin ja ne gute Seele und bring es doch nicht ?bers Herz, solche Scherze zu treiben. Aber die Phantasie dazu, die ist durchaus da *fiesguck*
11.8.06 16:04


40-Tonner mit Flügeln

Gestern vor 3 Wochen wurde ich zum 2.x in meinem Leben von einer Wespe gestochen. Gut, ist nicht wirklich eine Meldung die den sprichwörtlichen Sack Reis in China am Umfallen hindert.
Gottseidank bin ich gegen das Gift dieser Viecher nicht wirklich allergisch (im Gegensatz zu meiner Frau), also konnte ich mit dem AUA AUA am Abend und dem daran anschließenden fast 1-wöchigen Juckreiz ganz gut leben (nervte ein wenig aber 's gibt schlimmeres). Interessant an der ganzen Geschichte (und da kommt dann wieder der Biologe in mir durch) fand ich wie lange man den Stichkanal an meinem linken Mittelfinger sehen konnte. Kleiner brauner Punkt. Der mich optisch ziemlich nervte. Und vorgestern von mir weggeknabbert wurde. Alles was recht ist aber dieser Punkt ging mir sowas von auf die Nerven. Und so wurde aus dem kleinen braunen Punkt ein größeres (farbloses) Loch. Eine Bisswunde sozusagen. Bei der ich jetzt weiß wie es verheilt. Bzw. daß es verheilt (ich wart' doch nicht bis sich dieser bräunliche Stichkanal herausgewachsen hat?!?!)

Und was das ganze jetzt mit LKWs zu tun hat bzw. mit 40-Tonnern? Weiß ich jetzt grad' selber nicht mehr so genau... Ach so, klar: Biologe der ich bin interessiert mich ja alles was so kreucht und fleucht. Wespen z.B. ok da wusste ich nötigen Respekt vor den Tieren haben, keine hektischen Bewegungen und man kann sich miteinander arrangieren.
Hin und wieder verirrte sich mal ein etwas größeres Exemplar. Von dem ich mir nicht sicher war ob es sich jetzt um eine Hornisse handelt oder ob es ne klassische Wespe ist.

Seit 3 Tagen weiß ich allerdings sehr genau was Hornisse und was Wespe: Bereits zum 2. Mal innerhalb weniger Tage hat sich gestern abend ein riesiger gelb-schwarzer brummender Koloss in unsere Wohnung verirrt. Der 40-Tonner unter den Wespen sozusagen.
Irgendwie fühlte ich mich wie ein Kind dem früher von Mama eingebleut wurde "Vorsicht vor Mofas, ruckzuck ist dir sowas über den Fuß gefahren" - und dann sieht das Kind zum ersten Mal eine Harley Davidson. Groß, dick, knatternder Sound. Schwarz-gelb lackiert sozusagen. Ja holla die Waldfee!
Brav wie ich bin hab ich heldenhaft meine Frau verteidigt (sie in der Küche eingeschlossen), während ich mit (großem) Trinkglas bewaffnet mich daran machte, diesen moppeligen Brummer wieder aus der Wohnung zu befördern. Hornisse flog zwar bei weitem nicht so hektisch wie Wespen es tun; aber ich spürte zum einen jedes mal einen deutlichen Lufthauch, wenn sie an mir vorbeituckerte, und außerdem hatte ich eher Angst vor einem Bluterguss bei einem Zusammenstoß als vor einem Stich des Tieres.

Ende gut alles gut - beide (oder war es ein und die selbe dicke Bertha die sich bei uns verirrte) konnten ohne Kollateralschäden nach draußen verfrachtet werden...
11.8.06 18:33


Wein und Hähnchen ist nicht nur dem Franzosen ein Genuss :-))

vom weinhähnchen oder wieso dem franzosen bei coq-au-vin, aber nicht bei einem weinhähnchen das wasser im munde zusammenläuft

gestern hatten wir besuch. ein weinhähnchen war vor unserem schlafzimmerfenster.

klingt irgendwie unzusammenhängend. eigentlich erwartet man ja "gestern hatten wir besuch. schon aus dem schlafzimmerfenstern roch der besuch das weinhähnchen, das wir im backofen hatten". stimmt so aber nicht. nein, das weinhähnchen selbst war bei uns zu besuch.
des rätsels lösung. Weinhähnchen hat nix mit hähnchen im backofen zu tun. sondern ist eine relativ große grillenart. die gestern abend vor dem schlafzimmerfenster in den weinreben des nachbars vor sich hin zirpste.
na gut jetzt könnte man sich natürlich fragen wie sich so ein weinhähnchen anhört. zwischen dem zirps-zirps ab und zu ein "einer-geht-noch-einer-geht-noch-rein"? ab und zu ein "prost" eingestreut vielleicht? oder hört sich das weinhähnchen gar nicht wie eine grille an sondern wie eine weinflasche die entkorkt wird??
nein, das insekt hört sich wie eine etwas leisere grille an. wäre mir wahrscheinlich gar nicht aufgefallen wenn das grillenzirpsen nicht völlig grillenuntypisch aus 1 m höhe zu hören gewesen wäre (grillen sind ja eher am boden zu finden). auf alle fälle bin ich dann noch gestern mit der maclight bewaffnet am zaun des nachbars gestanden, wo einige reben wachsen und hab die schallquelle gesucht. und gefunden. und ruhig war das tier. gemein. 10 min später legte das tierchen wieder los. woraufhin ich es meiner frau zeigen konnte, die schon befürchtete, es sei etwas passiert, weil ich beim mülleimer-rausbringen und dem ersten mal dieses tierchen hören so fix in die wohnung gestürmt kam, die taschenlampe schnappte und wieder nach draußen verschwand. ohne meiner (aufm wc sitzenden) frau zu erzählen was eigentlich los sei ;-) wir also dagestanden und das tierchen bewundert. als hätte meine frau gestern abend nicht schon genug viechzeug abgekommen (abgesehen von diesem verdammten monster-moskito, der es ausschließlich auf SIE und nicht auf mich abgesehen hat): kletterte ihr doch gestern beim abendessen eine ca. 8 cm lange wanderheuschrecke das bein hoch, um sich vor unseren katzen in sicherheit zu bringen, welche unter dem esszimmertisch unbemerkt diesen afrikanischen emigranten (mannomann, hattu dich aber ganz schön verflogen, oder..? wo bissu denn falsch abgebogen??) triezten und ihm auch schon ein hinterbeinchen abgeknapst hatten (armes tier, gottseidank können sie verdammt gut fliegen, also hoff ich dass die schrecke ausser einem schreck keinen weiteren schaden davon getragen hat - den schrecken verursacht durch die katzen und den schrei meiner entsetzten frau, was das denn für n viech sei an ihrem bein).
ok ich schweife gerade ein wenig ab, aber das ist nix ungewöhnliches, wer schon mal mit mir gesprochen hat, weiß das ;-) - auf alle fälle stellte sich dann die frage - was ist das für ein tier in nachbars reben: extrem lange fühler, hochgeklappte flügel, die den sound verursachten, ziemlich langer, spitzzulaufender kopf, hellbraune farbe... ich hatte spontan auf zikade getippt. kenn ja schaumzikaden oder die blutzikaden , aber das schien wohl ein größeres tier zu sein. gestern abend noch kurz im internet bzw. in meinem bestimmungsbuch unter zikaden nachgeguckt und nimmer wirklich klarheit bekommen. ich also heute morgen noch mal etwas genauer nachgeguckt (unter www.insektenbox.de ) und dann ein bild gesehen das exakt meinem besuch entsprach.

und wieder einmal hab ich auf ca. 1 h schlaf verzichtet, aber das viech war einfach zu spannend und zu unbekannt für mich als dass ich nicht hätte herausfinden wollen, was es denn ist...

wenn ich es dann auch mal noch schaffe, bei meinen eltern am kaiserstuhl einen bienenfresser zu gesicht zu bekommen - das wäre echt klasse. aber das viech ist erst dann vermehrt gesichtet worden (von meinen eltern bzw. von freunden), als ich zuhause ausgezogen bin :-(
18.8.06 18:20


Verstrickte Dienstagsfrage KW 33+34/2006

heute mal gleich zwei wollschaf-fragen, da arbeitsbedingt ein wenig im stress seiend :-/

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche
33/2006

Strickt Ihr nur deutsche Anleitungen oder auch anderssprachige?
Vielleicht sogar etwas, das weder deutsch noch englisch beschrieben ist? Wie
arbeitet Ihr die Anleitungen ab - erst übersetzen und dann stricken? Oder in
der Originalsprache? Oder wartet Ihr bis eine Mailliste die Anleitung auf
Deutsch hat?

Eigentlich stricke ich derzeit nur deutsche Anleitungen. Na ja hat sich halt so ergeben. Dass ich eher mal in deutschen Zeitschriften/Büchern etwas finde was mir gefällt/meine Frau haben will (z.B. Socken oder ähnliches). Schätze mich aber schon so ein dass ich auch aus englischen Anleitungen schlau werden würde. Da gabs doch hier irgendwo so ne Liste mit Übersetzungen und engl. Abkürzungen



Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche
34/2006


„Du solltest dir mal ein anderes Opfer für deine Strickerei suchen. – Mein Kleiderschrank quillt schon über!"„Können wir nicht einfach etwas Schönes zum Anziehen kaufen?"„Wenn du schon stricken musst, dann bitte nur für dich selbst!"„Die anderen tragen auch nichts Selbstgestricktes."Kommt euch das bekannt vor? Wie reagiert ihr?

Mein größtes Opfer bei meiner Strickerei bin ich selbst. Somit erledigt sich die Frage eigentlich schon so gut wie. Es ist eher so dass man mich in den Hintern treten muss um mich dazu zu bringen, für jemanden anderen was zu stricken. Da bin ich schon jobbedingt gar nicht in der Lage, nonstop zu stricken. Und ich glaube da hätte auch meine Frau was gegen. Die es immer noch bereut mir das Stricken beigebracht zu haben Und außerdem: ist mir mein Gestricktes viel zu wertvoll als dass ich es an irgendjemanden weitergeben würde, der es nicht zu würdigen weiß. Hab schließlich ne Menge Zeit reingesteckt, also sollte man jemandem damit auch einen Gefallen machen und ihm nicht auf die Nerven fallen damit, oder?! Und "die anderen" - so what, was interessieren mich die andern!!
22.8.06 12:55


nachtrag zu den hornissen/40-Tonnern mit Flügeln

...hab gerade einen schönen Artikel in der ZEIT vom vorletzten Donnerstag zum Thema Hornissen entdeckt. Guckst Du hier:

 

©  DIE ZEIT, 10.08.2006 Nr. 33

Endlich: Hornissen!

Wenn sich der Gartenbesitzer erst einmal an die Riesenbrummer gewöhnt hat, sind sie angenehme Mitbewohner. Denn sie halten ihm Wespen und andere Insekten vom Leib.

Zugegeben, ich habe sie herbeigewünscht, aber ebenso zugegeben: Manchmal sind sie doch ein bisschen unheimlich. Spätabends etwa, wenn sie jetzt überall rund ums Haus jagen und dabei plötzlich mit diesem unverkennbar sonoren Brummen gegen die Fliegenfenster knallen. Dann bin ich doch erleichtert über die Gaze, die uns trennt. So ist das wohl mit den erfüllten Wünschen!

Dabei freue ich mich sehr, dass sie wieder da sind, habe ich doch lange auf Hornissen im Revier gehofft, erst recht nach jedem gruseligen Mücken- oder Wespen-Sommer. Ein Nest von Vespa crabro ist nämlich so ziemlich das einzige, das eine ausgewachsene Insektenplage zumindest spürbar in Grenzen halten kann, und sehr angenehme Mitbewohner sind Hornissen auch. Übrigens nicht nur im Garten: Wir haben jahrelang friedlich mit Nestern direkt am Schlafzimmerfenster gelebt, und es waren die einzigen nahezu wespenfreien Sommer.

Die effizienten Jäger fallen dabei als Kaffeetisch-Konkurrenten glücklicherweise aus: Kuchen und Eis sind ihnen völlig gleichgültig. Ihre eigenen Tischmanieren lassen allerdings mitunter zu wünschen übrig: Hornissen zerlegen ihre Beute noch in der Luft, bevor sie sie an den Nachwuchs verfüttern. So säumt ein endloser Regen von Wespenköpfen und -flügeln ihre Einflugschneise, und die führte in einem Jahr direkt über meinen Gartentisch. Der Ekelfaktor war dann immer umgekehrt proportional zu der Anzahl der Wespenstiche, die ich bis dahin kassiert hatte…

Auch auf engem Raum ist ansonsten reibungslos mit den streng geschützten Hornissen zu leben, wenn man sich an den Knigge hält: Kein zu langer Aufenthalt direkt am Nest, da die CO₂-Konzentration in der Atemluft den Bewohnern einen lauernden Fressfeind signalisiert, kein Blockieren der Flugbahn in Nestnähe, keine zu hektischen Bewegungen. Hornissen sind tatsächlich erstaunlich tolerant und friedfertig. Ihre gefährlich wirkende Erscheinung ist vor allem Bluff und dient der Abschreckung. Sie ziehen, solange sie nur können, die Flucht dem Angriff deutlich vor. Stechen sie in letzter Bedrängnis doch, so ist das zwar im ersten Moment heftig schmerzhaft, weil ihr Gift eine hohe Konzentration an Acetylcholin und anderen schmerzerzeugenden Stoffen enthält, aber sogar hier noch drohen sie mehr an, als sie schaden: Allen gruseligen Legenden zum Trotz sind Hornissenstiche nicht schädlicher als andere Wespen- oder Bienenstiche.

Sie flog gegen meine Leselampe, dann drohte sie mit einer Attacke

Nur den imposanten Auftritt der Großwespen finde ich doch immer wieder ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sie den meinen offenbar auch: Am Anfang umkreisten mich im Garten ständig interessierte Kundschafter. Wenn sie auch noch zu mehreren kamen, musste ich mich manchmal krampfhaft daran erinnern, dass der charakteristische Zickzackflug bei Wespen nicht böse Absicht bedeutet: Sie versucht damit nur, ihre Augen auf das unbekannte Objekt scharf zu stellen. Ich hoffte jedes Mal inständig, dass die martialisch brummende Hornissenpatrouille das auch wusste, aber tatsächlich: Sie zogen immer friedlich ab.

Eine potenzielle Konfliktsituation allerdings gibt es: Falls sich die Dämmerungsjäger abends, angezogen von Licht hinter offenen Fenstern, ins Haus verirren, kann es kritisch werden, wenn Mensch und Insekt gleichermaßen panisch reagieren. Die große Hornisse etwa, die vor Jahren nach der Kollision mit meiner Leselampe völlig die Contenance verlor, fand den Rückweg auch im Dunkeln nicht mehr. Was ungewöhnlich ist, denn normalerweise schaffen sie das schnell. Als ich versuchte, sie einzufangen, drohte sie mit einer Attacke, zog sich aber sofort zurück, als ich hastig dasselbe tat.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass selbst sehr bedrängte und verängstigte Hornissen tatsächlich lieber flüchten, als standzuhalten, aber in dieser Situation beruhigte mich das eher wenig. Musste ich doch das irritierte Insekt schließlich einmal durchs Haus eskortieren, von Lampe zu Lampe, bis hin zur Außenbeleuchtung. Wer sich je spätabends im steilen Treppenhaus, nervös und unzureichend bekleidet, alleine Auge in Auge mit einer ebenso nervösen Zweieinhalb-Zentimeter-Wespe befunden hat, der wird die Erleichterung nachfühlen, mit der ich endlich die Haustür hinter ihr schloss. Seitdem sind hier die Reviere von Mensch und Hornisse mit Fliegengitter getrennt. Was auch deshalb ratsam ist, weil Irrflieger sonst morgens klamm auf dem Fußboden sitzen können und es dann verständlicherweise überhaupt nicht schätzen, getreten zu werden.

In Ruhe und bei Tageslicht können sie dagegen verblüffend gut navigieren, was ich soeben beobachten durfte, als einen Vormittag lang alle meine Fenster offen standen und die experimentierfreudigen Hautflügler prompt begannen, mein Wohnzimmer als Abkürzung zwischen Nest und Jagdrevier zu erschließen. Es war faszinierend zu sehen, wie schnell ihre Flüge von Fenster zu Fenster zielsicher wurden, aber ich zog es dann doch vor, dieses Experiment abzubrechen. Ich mag sie wirklich sehr, aber wie gesagt: Im trauten Heim können sie ein wenig unheimlich sein!

©  DIE ZEIT, 10.08.2006 Nr. 33

 

23.8.06 11:57


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