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das leben ist eine gefilmte Rauchfahne

...wieder einmal eine Geschichte aus dem prallen Leben, letzten Samstag erlebt:

 

Meine Frau und ich hatten uns für Samstag abend bei meinen Eltern angekündigt. Knappe 20 km von unserer Wohnung entfernt. Also nicht wirklich weit weg.

Kurz noch was einkaufen für uns und dann sollte es weitergehen. Meine Frau fuhr los und ich wollte mich bei meiner Mutter telefonisch ankündigen.

Hier nun der O-Ton des Telefongesprächs (auf dem Autobahnzubringer): "Hi Mama, wir waren jetzt noch schnell was einkaufen und kommen dann zu dir. In 20 Minuten sind wir bei Euch." [andächtiges Schweigen meinerseits] Ich zu meiner Frau: "Oh mein Gott, siehst Du das Auto vor uns eigentlich noch? Hat der Motorenöl getankt?!" Wieder zu meiner Mutter: "Meine Fresse, ich glaub vor uns verabschiedet sich gerade eine Zylinderkopfdichtung oder was auch immer... wir schleichen hier mit 30 Sachen über den Autobahnzubringer!" [noch viel längeres andächtiges Schweigen meinerseits bzw. totale Fassungslosigkeit. Panisches Ausschalten der Lüftung des Autos] "...also Mum, bis gleich dann!"

Der Wagen vor uns qualmte wie ein Weltmeister. Dicker weißblauer Qualm stieg aus dem Auspuff auf, kein Wagen mehr vor uns zu erkennen, doch das schien den Fahrer nicht zu beeinträchtigen. Wir hatten keine Ahnung ob der Wagen noch weiterfuhr oder nicht. Sichtverhältnisse wie im Herbst mit dicker, mehrere Meter hoher Qualm. "Das glaubt mir doch keine Sau wenn ich das erzähle" - also ich mir das Handy geschnappt und das Auto vor uns gefilmt. Das natürlich gemeinerweise innerorts (langsamerfahrend) nicht mehr qualmte.

 

Großes Finale dann zwei Ortschaften weiter und ca. 2 Minuten später: An einer T-Kreuzung blieb das Auto vor uns stehen. Keine Ampel, kein vorfahrtsberechtigter weiterer Autofahrer in Sicht. Der Wagen stand. Und rührte sich nicht mehr. Wir schon so am Rumflaxen "ok jetzt ist die Karre verreckt".

Was sich allerdings rührte, war der Fahrer, der ausstiegt und zu uns ans Auto trat: "Eh, wasse Du filme uns die ganze Zeit?" (Meine Frau meinte noch zu mir ich sollte nicht so auffällig filmen) Ruckzuck stand auch noch der Nachwuchs der türkischen Familie (drei so 6 - 10 Jahre alte Jungs) neben meiner Beifahrertür. Der Fahrer (und das war mir im nachhinhein so peinlich) hatte totale Panik geschoben: "Iche gesehen du uns filme die ganse Seit. Du nix sagen Polizei, Auto kaputt, ich weiss" - "Kann Auto erst Montag repariere, ist erst seit heut kaputt. - Aber wieso du filme??"

Mit einiger Überzeugungskunst konnten wir dann den total liebenswerten Familienvater und seine drei kleinen Knöpfe, die in atemberaubender Geschwindigkeit neben meiner Tür auftauchten, davon überzeugen, dass ich nur gefilmt hatte, um es meiner Mutter zeigen zu können, was mich so geschockt hatte.

Mein Gott ist mein Weib lachend hinter dem Lenkrad zusammengebrochen, als wir dann endlich weiterfuhren. Und dafür liebe ich sie ohne Ende...

4.9.06 17:03


komische Gardinen auf der Autobahn oder wenn Gehirn und Auge gerade keine guten Freunde sind

...ach und wenn ich gerade loslege über Geschichten mit Autos fremder Leute - einen hab' ich noch:

Neulich auf der Autobahn. Keine Ahnung mehr ob auf dem Weg nach Stuttgart oder auf dem Rückweg von Stuttgart (ich glaube aber eher auf dem Rückweg, da es schon dunkel war). Vor uns fuhr ein Auto mit angezogener Handbremse. Wer diesen Geruch schon einmal genossen hat, erkennt ihn sofort wieder. Und es roch sehr intensiv in unserem Auto (danke liebe Lüftung, du bist meine Verbindung zur Außenwelt).
Kollegial wie meine Frau als Autofahrerin so ist, überholte sie das Auto wie geplant, setzte sich vor ihn und versuchte ihm Lichtzeichen zu geben, dass er rechts ranfahren soll. Schön das ganze Programm. Warnblinker, Nebelschlussleuchte ein paar Mal fix an und aus, das volle Programm halt. Inkl. Blinker rechts setzen beim nächsten Parkplatz, langsam auf selbigen fahren. Und was macht der nette Autofahrer? Brumm, fährt munter an uns (auf Parkplatz wartend) vorbei. Meine Frau: "Menno, wie blöd kann man eigentlich sein?! Wie viel verständlicher muss man es dem Kerl denn noch machen, dass mit seinem Töff was nicht stimmt?!?!"
Na ja wir fuhren dann wieder raus aus dem Parkplatz weiter unserem Ziel entgegen. Plötzlich unter einer Brücke dachte ich mir: "Oh, wieso hängen denn hier seitlich große Plastiklappen?" (also diese Teile die man zur Abtrennung von Kühlräumen benutzt) "Und wieso sind die Seitenwände der Brücke hinter diesem *Vorhang* beleuchtet?!"
Meine Frau ziemlich zeitgleich: "Ah schön, so sieht man sich wieder du DEPP!" - Ich zu ihr: "Häh bitte was?!" - Und sie: "Ja das gerade unter der Brücke war unser Autofahrer von gerade eben mit der Handbremse."

...irgendwie total krass: ich hatte in diesem kurzen Moment des Vorbeifahrens überhaupt nicht erkannt, dass diese angeblich beleuchtete, mit einem Vorhang verhangene Brückenwand in Wahrheit ein Auto mit Warnblinkern auf dem Standstreifen war, dessen Bremsen sich gerade in dicken Rauch aufgelöst hatten. Hatte mir mein Gehirn aber nen ganz schönen Streich gespielt *staun*

4.9.06 17:21


Verstrickte Dienstagsfrage KW36 2006

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche
36/2006



Wie viele Strickbücher und Strickzeitschriften braucht man? Ein paar wenige und wenn man die abgearbeitet hat, dann kann man sich was neues kaufen? Oder massenhaft, immer schön zum Schmökern – auch wenn Ihr daraus gar nichts nacharbeitet? Oder gehts auch ohne, denn das Internet und die Maillisten bietet genug Strickfutter?

 

Also da kann ich jetzt nur für mich selbst antworten. Da ich jetzt meistens Socken stricke (und diese meist ganz schlicht glatt rechts) brauch ich keine Bücher für irgendwelche speziellen Socken.

Was man braucht... Ein zwei Bücher für die Basics (werd ich mir über Ebay mal eines Tages bestellen, wenn ich des Ausleihens in der Stadtbibliothek überdrüssig geworden bin) wie z.B. "Perfekt Stricken" von Hanna Jaacks. Immer mal wieder ganz gut um manche Sachen nachzuschlagen.

Was ich persönlich an Büchern bis jetzt besitze... Von Lisl Fanderl "Bäuerliches Stricken", 1. und 3. Band (#2 jage ich bei Ebay nach), außerdem "Omas Strickgeheimnisse" von Erika Eichenseer. Und eine Strickzeitschrift in der die Vorlage zu Frauchens Rollrandsocken war.

(und ganz ehrlich: ich glaube nicht, dass ich z.B. die 3 Bände "Bäuerliches Stricken" & Omas Strickgeheimnisse in meinem Leben jemals *abarbeiten* werde. Sind viel zu viele tolle Strickmuster drin die ich immer mal wieder für ne Trachtensocke verwenden kann)

5.9.06 08:56


Prosaisch-musikalischer Krampfanfall (1993)

"Musikalisches" ist ja eine Kategorie, die ein wenig verwaist ist in meinem Blog. Aber da ist mir gerade eine nette Geschichte eingefallen, die sehr gut dokumentiert, dass ich doch schon in frühester Jugend/während meiner drei Jahre dauernden Gymnasialzeit immer dafür gut war, ziemlichen Blödsinn von mir zu geben. Lang und dauerhaft. Aber mit Nivea äh Niveau meinte ich natürlich.

Die Vorgeschichte: Nach 6 Jahren Realschule hatte ich mich auf ein Technisches Gymnasium (TG) begeben, um dort mein Abitur zu machen. Bei der Frage, ob ich in der 12. Klasse Musik oder Kunst wählen sollte, gab es für mich eigentlich keine Alternative. Ich war zwar bei weitem noch nicht so sehr bewandert in Klassik wie heutzutage (Man erweitert seine Horizonte ja dauernd. Na gut man sollte es. Traurig wer es nicht tut), aber Mozart als Einstiegsdroge hatte schon gute Dienste geleistet. War sozusagen schon voll angefixt. Zumindest mit seiner Instrumentalmusik. Zu seinen Opern hatte ich erst später einen Bezug gefunden. Aber ich schweife ein wenig ab... auf alle Fälle hatte ich (zeichnerisch mit mind. 5 linken Händen gesegnet) Musik gewählt und dort eigentlich auch ganz gut meinen Spaß. Unterricht auf hohem Niveau halt, wie so vieles schulisches auf deutlich höherem Niveau als auf der Realschule. Aber auch sehr viel Theorie. - Und wie es so endet meist am Ende des Schuljahres stand eine Klassenarbeit in Musik an. War zwar z.T. sehr trockener Stoff, aber eigentlich einfach genug, um sich die Antworten locker (und in atemberaubender Geschwindigkeit) aus dem Ärmel purzeln zu lassen.

Da saß ich nun. Nach ca. 40 von maximal 90 Minuten alle Fragen beantwortet. Und zum dritten Mal überprüft und für richtig befunden (mein Urteil täuschte mich nicht; hatte also später wirklich die höchstmögliche Punktzahl). Und begann mich zu langweilen. Was tun in so einem Fall? Ganz einfach: aufstehen - aber nicht gehen, sondern sich vorne beim Lehrer vom Papierstapel für die Schüler ein paar Blatt Papier zu holen und sich alles von der Seele zu schreiben, was einem zu diesem Test und dem Musikunterricht durch den Kopf geht.

Aber lest selbst (die hektisch in ca. 20 min. runtergerotzte Geschichte - war fast schon ein ein prosaischer Krampfanfall *gg*):

Der kleine Junge und die Musik


Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Armin mit Namen. Armin war ein braver Junge und tat immer, was ihm aufgetragen wurde. – So begab es sich eines Tages, daß dieser kleine brave Junge sich auf den Weg machte, etwas zu lernen. Er wanderte durch den riesigen Wald; doch es war weder finster noch bitterkalt – statt dessen brannte es um ihn herum lichterloh. Der Junge hatte fürchterliche Angst; er zitterte um sein Leben.

Endlich, endlich nach zehn Jahren hatte er den fürchterlichen Ort hinter sich gelassen. Schwuppdiwupp kam eine schöne Waldfee auf ihn zu. Sie sagte: „Hallo, holder Knabe, ich bin die Waldfee ‚Mittlere Reife‘; du hast drei Wünsche frei!“ Das wunderte den Jungen, und vor lauter Freude über die Fee und sein gewonnenes Leben weinte er sich erst einmal lange, lange Zeit an ihrer Brust aus.

Als er sich nach einigen Stunden wieder erholt hatte, fragte er: „Liebe, gute Fee! Erfüllst Du mir meine Wünsche?“ „Mittlere Reife“ nickte zustimmend. Da sagte er: „Wie heißt dieser fürchterliche Wald, in dem ich mich verlaufen habe?“

Sie antwortete: „Das ist ein gutes Geheimnis. – Aber weil Du‘s bist: Das war der Wald mit Namen ‚Bildungspolitik‘...“ Ängstlich zuckte der Junge zusammen; alle Tiere auf der Wiese und in der Luft blieben vor Schreck fast stehen.

Nachdem er sich erholt hatte, fragte er die „Mittlere Reife“: „Hab ich noch immer zwei Wünsche frei?“ – Da sagte sie ganz traurig: „Leider nein! Du hast ein sehr schlimmes Geheimnis entdeckt. Leider, leider, mein lebensfroher, lieber Junge, kann ich Dir nur noch einen Wunsch erfüllen“. – „Au fein“, jauchzte der Junge, „ich möchte ganz, ganz schlau werden!“

PLOPP!!, die gute Waldfee „Mittlere Reife“ war verschwunden.

Erneut machte sich der Junge auf den Weg. Unterwegs sah er viele Dinge, lustige und possierliche Wesen, von denen er niemals etwas geahnt hatte. Schließlich war es aber doch an der Zeit, das zu finden, was er suchte.

Grau und anonym, wie ein Eisberg im Meer, tauchte plötzlich ein Gebäude vor ihm auf: „TG“ stand auf ihm. „Hallo? Ist da jemand?? Ich bin Armin und wollte ganz schnell ganz schlau werden!“ Eine Stimme erschallte: „Nur hereinspaziert, wackerer Knabe! Bei uns wirst Du alles erfahren, aber wirklich alles, was Dein wissenshungriges Herz begehrt!“

Das erfreute den Jungen, und so machte er sich auf den Weg hinein in das Haus „TG“, um viele wissenswerte Sachen über die Musik zu erfahren. Armin war nämlich ein sehr musikbegeisterter Junge; er liebte Bach, Mozart, Haydn, Beethoven etc. Diese alle waren wie Götter für ihn.

Als er nach langem Suchen in das Zimmer mit der Aufschrift MUSIK an der Tür kam, schien es ihm, als würden alle seine Wünsche in Erfüllung gehen. Er öffnete die Tür, setzte sich in das Zimmer und wartete ehrfurchtsvoll auf das, was ihn erwarten sollte.

„Himmlische Klänge
von unendlicher Länge
von Mozart, Händel & Haydn
ich bin doch zu beneiden“

dichtete er vor lauter Vorfreude vor sich hin.

Da kam ein Mann herein und sagte: „Du willst Wissenswertes über die Musik erfahren? Du willst wissen, wieso Musik so schön ist?“ – „Ja!!“, sagte der Junge mit leuchtenden Augen, „so ist es...“ – „Weißt Du auch schon, was eine Subdominantenparallele ist? Kennst Du schon die Bedeutung von Halbsatz und Kadenz?? – Wie stehst Du zum Problem der Dissonanzen!?“

Armin schwieg. Der Mann sagte: „Du schweigst? Nun denn, so fangen wir gleich einmal an!“ Und er lernte und lernte, der arme kleine Junge. Nur manchmal, wenn er in seinem Bettchen lag, dachte er an die schöne Musik und an die Komponisten.

U n d e r w e i n t e b i t t e r l i c h .

PS. und im nächsten Blog gibt's die Antwort meines Musiklehrers...

5.9.06 17:14


Antwort auf den prosaisch-musikalischer Krampfanfall (1993)

...hier wie versprochen die Antwort des Lehrers auf die Geschichte von gestern:

 

 

Der Mann – im IC sitzend und nächtens einer seiner absoluten Lieblingsbeschäftigung nachgehend – denkt...

...und eine Ordnung in diese Gedanken zu bringen, gelingt ihm nicht recht.

Und denkt schließlich: Eigentlich ist er ein Gehilfe jener schönen Fee „Bildungspolitik“ Mittlere Reife. Und diese Fee ist nicht nur schön, sondern auch ausgesprochen launisch, undurchschaubar – und manchmal auch unmoralisch, sie verkauft sich wie eine Hure. Aber einem Gehilfen stehen solche Gedanken nicht zu.

- und nun stimmt die Geschichte nicht mehr, denn ich dachte an die Bildungspolitik als Fee!

Sie hätte dann nämlich ihren Gehilfen oft genug Aufträge höchst rätselhafter und unlösbarer Natur gegeben. Zum Beispiel Subdominantenparallelen und Spaß an der Musik gleichzeitig zu vermitteln!

Der Mann – im IC sitzend und nächtens einer seiner absoluten Lieblingsbeschäftigung nachgehend – denkt...

...und eine Ordnung in diese Gedanken zu bringen, gelingt ihm nicht recht.

Und denkt schließlich: Eigentlich ist er ein Gehilfe jener schönen Fee „Bildungspolitik“ Mittlere Reife.

Und diese Fee ist nicht nur schön, sondern auch ausgesprochen launisch, undurchschaubar – und manchmal auch unmoralisch, sie verkauft sich wie eine Hure. Aber einem Gehilfen stehen solche Gedanken nicht zu.



- und nun stimmt die Geschichte nicht mehr, denn ich dachte an die Bildungspolitik als Fee!

Sie hätte dann nämlich ihren Gehilfen oft genug Aufträge höchst rätselhafter und unlösbarer Natur gegeben. Zum Beispiel Subdominantenparallelen und Spaß an der Musik gleichzeitig zu vermitteln!

 

6.9.06 11:02


Asche zu Asche sprach der Duftreis

...zuerst einmal sollten wir die Schuldfrage klären. Wenn meine Frau einen Topf mit Reis aufsetzt und zu mir sagt: "Stellst Du den Herd aus wenn es kocht" und dann zu telefonieren beginnt - und wenn ich dann das Telefongespräch so spannend finde, dass ich mich zu ihr ins Wohnzimmer setze: OK, meine Schuld, wenn sich der Reis vernachlässigt fühlt. Aber zu behaupten, "ich hätte kochen wollen" und kann es nicht, kratzt dann doch ein klitzekleines bisschen an meiner Hobbykoch-Ehre. Ernsthaft.

 

Aber zurück zum Reis. Und seiner Nichtbeachtung. Das nette an unserer Wohnung ist eine Küche, die durch 2 Glastüren vom Wohn-Esszimmer getrennt ist. Man hat Blickkontakt zur Küche, die selbige kann aber vom Wohnbereich durch Schließen der Tür schall- und geruchsdicht getrennt werden. Dies führte nun letzte Woche dazu, dass der Herd munter weiter auf voller Kraft powerte. So ca. 15 - 20 Minuten. Hört und sieht man ja nicht wenn man am Telefonieren ist.

Keine Ahnung mehr wem dann eigentlich wieder der Reis einfiel. Auf alle Fälle stürzte ich in die Küche und wurde von üblen Rauchschwaden empfangen. Und einem fröhlich vor sich hinkokelnden Reis. Kräftig Wasser in den Topf, Herd aus, Fenster öffnen und Dunstabzug für die nächsten 40 Minuten den Qualm aus der Küche befördern lassen war das Gebot der Stunde. Aus der Küche stürzen und den Hals vom üblen Rauch befreien übrigens auch.

...sehr verwunderlich fand ich übrigens wie verkokelter Reis riecht: nicht ansatzweise angebrannter Milch ähnlich. Erinnert eher an irgendwelche schlechte Zigaretten. Sprich: Der Topf sieht jetzt aus wie n Aschenbecher und riecht auch so *örgs*. Und wie zur Hölle bekommen wir das Teil wieder sauber?! Rohr-Reiniger und Backofenspray wurden schon mal darauf losgelassen, aber der Topf weigert sich standhaft, seine Graphit-Beschichtung wieder abzugeben. Er bettelt sozusagen darum, mal so richtig hart mit ner Drahtbürste rangenommen zu werden. So eine masochistische Sau...

12.9.06 11:26


...neulich im Führerbunker *lach*

12.9.06 14:54


Verstrickte Dienstagsfrage KW37 2006

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche
37/2006



Wenn Ihr Socken strickt, tragt Ihr die dann nur zuhause, oder auch unterwegs? In welchen Schuhen, bzw. passen sie in Schuhe Eurer "normalen" Grösse/Weite?

...ah schön, endlich mal ne Frage ganz nach meinem Geschmack... Socken sind meine Leidenschaft

...ich finde meine Socken viel zu schön zum nur daheim zu tragen. Tragen die ganz gerne unterwegs. Außerdem sind sie passend zu allen Schuhen. Ne andere Frage ist natürlich ob ich sie immer trage. Und im Sommer sind mir die Socken natürlich zu warm. Aber wenn der Herbst immer kühler wird, erfreue ich mich meiner selbstgestrickten Babys

12.9.06 16:35


am tag als der akku den rundenzähler fraß

Am Tag als der Akku (meines mp3-Players) meinen Rundenzähler fraß ging die Sonne früh morgens auf wie an jedem anderen Tag. Nichts deutete darauf hin, welch traumatische Erlebnisse mir bevorstanden.

Ich gebe es ja zu. Mein zweiter Vorname könnte Känguruh sein. Immer sämtliche Beutel voll (bzw. Hosentaschen) ist mein Markenzeichen. Sprich: Abgesehen von einem Päckchen Papiertaschentücher, u.U. einem Schnupftabak, meinem Wohnungsschlüssel, meinem Handy und einem Brillenputztuch (Mikrofaser) kann man auch durchaus noch weitere Sachen darin finden. Z.B. meinen mp3-Player. Unbenutzte aufgeladene und benutzte entladene aufs Ladegerät wartende AAA-Akkus für den selben. Kaugummis (bevorzugt Wrigley's Airwaves). Und einen Rundenzähler fürs Stricken.

Alles für sich alleine eigentlich relativ harmlos. Doch nicht anders wie mit einer Gruppe von Menschen, bei der man nicht weiß, welche Gruppendynamik sich entwickelt, kann auch solch ein Haufen von Gebrauchsgegenständen zusammen zu einer unberechenbaren, geradezu kritischen Masse werden. Wie ich letzten Samstag bei einem Besuch bei meiner Mutter erfahren musste.

Schwül war es. Grund genug also Shorts zu tragen. Die im Gegensatz zu meinen in letzter Zeit immer mehr geliebten Hosen mit Zusatztaschen auf den Oberschenkel derselben weniger besitzen (Taschen, nicht Oberschenkel!!). Sprich: weniger Platz für den ganzen Kruscht.

 

Saßen da also Mr. Akku und Mr. Rundenzähler zusammen am Stammtisch in meiner linken Hosentaschen und heckten üble Streiche aus. Zu allem Überfluss kam auch noch das Päckchen Kaugummi vorbei und meinte: "Na Ihr beiden, was treibt Ihr so?" - Gemein, wie der Akku so war, meint er: "Ach... mir ist so einsam zumute. Magst net a bisserl kuscheln mit mir?" Blauäugig wie Kaugummipäckchen so sind fiel dieses auf diesen miesen billigen Trick herein und legte tröstend seinen silberglänzenden Arm um den Akku und nahm in ganz fest in den Arm. "Alles wird gut. Musst doch nicht immer so schwermütig sein, kleiner Akku... Wenn der Rundenzähler jetzt noch ein wenig mitschnuggelt, dann geht es dir doch gleich wieder besser."

Ruckzuck hatte sich der Rundenzähler sich zu den beiden gesellt. Ach, so zusammengekuschelt konnte er (der manchmal unter mangelndem Selbstwertgefühl litt, weil er aus nem ganz fiesen Kunststoff bestand) dem Leben schon wieder positive Seiten abgewinnen. Und prompt wurde es ihm warm ums Herz. Gute Laune hat die Eigenschaft anzustecken - und prompt fühlten sich alle drei, der Akku, der Kaugummi und der Rundenzähler wohlig warm. Also eigentlich nicht nur warm - der Akku wurde richtig heiß.

Bevor jetzt mitlesenden Eltern ihren Kindern die Augen zuhalten müssen oder bevor ich alle unter 18 Jahren vor dem Weiterlesen warnen muss: HEISS ist hier NICHT sexuell gemeint)

Nun gut. Da lag er also so in den Armen seiner beiden Kompagnons und wurde immer heißer - bis es auch mir auffiel. Zuerst dachte ich "was zur Hölle juckt mich denn da am Bein?" - kratzte mich einmal. Kratzte mich nach einer halben Minute ein zweites Mal. Und forschte mit meiner linken Hand nach einer weiteren halben Minute ein drittes Mal, dieses Mal IN der Hosentasche. Und bemerkte die außergewöhnliche Wärme in meiner Hosentasche.

Ei verdammt hatte ich die Hose schnell ausgezogen (vor meiner Frau). Nicht dass es Euch Leser was angeht wann und wie ich vor meiner Frau die Hosen runterlasse (hat ja alles seine Grenzen hier im Blog) - aber ich war verdammt fix... Und da sah ich auch schon die Bescherung: Einen Akku mit Loch am Plus-Pol, ein Kaugummi-Päckchen, das immer noch seinen Arm um beide Pole gelegt hatte - und einen angeschmorten Rundenzähler in der neuerdings löchrigen Hosentasche. OH NEIN!!! Mein heißgeliebter Rundenzähler durch diesen fiesen Trick des Akkus außer Gefecht gesetzt. Das trieb mir dann doch fast die Tränen in die Augen.

Und die Moral von der Geschicht' - Akku und Airwaves vertragen sich nicht. Absofort schlafen die beiden in getrennten Betten. Elendiges Pack!!

12.9.06 23:33


sonderbares wesen gefunden

"Sonderbares Wesen gefunden" - als Biologe macht mich solch eine Überschrift natürlich sofort neugierig. Gesehen bei n-tv. Also fix angeklickt den Link - und anschließend eine Geschichte gelesen bei der ich nicht weiß ob ich darüber lachen soll. Bzw. kann. Oder das große Heulen bekommen sollte:

 

Sonntag, 10. September 2006

26 Jahre in ungelüfteter Wohnung
Sonderbares Wesen entdeckt


In Italien hat eine Frau 26 Jahre in einer ungelüfteten Wohnung verbracht. Der Gestank in den Räumen war so stark, dass Helfer von Feuerwehr und Gesundheitsbehörden Atemschutzgeräte anlegen mussten, als sie die Endfünfzigerin jetzt ins Krankenhaus bringen wollten. Die Fenster der Wohnung in der Stadt Macerata rund 200 Kilometer nordöstlich von Rom waren mit Klebeband versiegelt und die Fensterläden verrammelt, wie mehrere italienische Zeitungen am Sonntag berichteten.
 
Die Frau hatte sich vor 26 Jahren aus Angst vor einer Grippewelle verbarrikadiert und so versucht, sich vor Krankheitserregern zu schützen. Als sie gefunden wurde, wog sie nur noch 30 Kilogramm und hatte zwei Meter langes Haar. Ihr Bruder versorgte sie mit Konservendosen, die er vor ihrer Tür abstellte. Erst als er die Polizei verständigte, weil er seine Schwester wegen gesundheitlicher Probleme nicht mehr versorgen konnte, wurden die Behörden auf ihr Schicksal aufmerksam.
 
Selbst der Bruder hatte die Frau seit zehn Jahren nicht mehr gesehen. Ihr einziger Kontakt mit den Nachbarn bestand darin, dass sie gelegentlich durch die Wohnungstür schrie: "Schließt das Fenster auf dem Treppenabsatz!"

 

Link zur Nachricht: http://www.n-tv.de/708866.html  

 

13.9.06 08:55


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