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Verstrickte Dienstagsfrage KW 33

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche
33/2007




Ich lese ja nun öfter in den Blogs und mir ist dabei aufgefallen, dass manche ständig Singlesocken haben.Wie kommt man dazu, Singlesocken zu stricken? Passiert es dann auch, dass solche Socken auf Dauer Single bleiben?

oh mein gott wieso bin ich eigentlich schon wach..? liegt wohl daran dass ich seit gestern wieder arbeite und mein urlaub vorbei ist

 

Singlesocken sind eigentlich kein sehr verbreitetes Phänomen bei mir. Was ich anfange wird auch fertig gestrickt. Kann sein dass ich mehrere Socken parallel stricke, dann bleibt halt mal eine zurück, aber das ist dann nur ein zeitweises Phänomen. Auf Dauer blieb noch keine Socke bei mir Single. Ausnahme ist da eigentlich nur mein allererster Trachtenstrumpf, aber der war einfach zu eng gestrickt und blieb daher Fragment

 

(mehr zu meinen derzeitigen Aktivitäten stricktechnisch heute im Verlauf des Tages. Und wichtige News zum Thema Brombeeren gibt es natürlich auch noch. Das verstehe jetzt wer wolle :P)

14.8.07 07:01


trachtenstrümpfe - der eine kommt, der andere geht. und für einen hübschen hals wird auch gesorgt

Meinereiner kann wieder einmal Vollzug melden. Mein erstes Paar Bis-knapp-unters-Knie-Trachtenstrümpf' ist fertig *freu*

 

Hatte dann unmittelbar nach dem 4tägigen Urlaub in Düsseldorf das Glück, mir mal wieder halbwegs einen Hexenschuss zuzufügen dass meine Frau mir den letzten Knäul Regia-Wolle gekauft hatte. Noch schnell die restlichen Runden fertig gestrickt, Bandspitze und aus die Maus. Sobald das ganze noch vernäht ist, werde ich es fotografieren und hier einstellen. Bin aber seeehr zufrieden mit den Trachtenstrümpfen! Wenn ich das G'lump wenigstens selber tragen würde. Aber so bleibt mir doch nix anderes übrig, als das Ergebnis meiner Strickwut dem Verkauf zukommen zu lassen. Sprich: gucken, ob sich bei ebay (oder anderen geeigneten Plattformen, nach denen ich noch suchen müsste) ein Käufer dafür findet.

 

Lustig ist ja, obwohl ich den 2. Strumpf vor weniger als 3 Wochen fertiggestellt habe, kommt er mir schon wieder sehr weit weg vor. So mental irgendwie halt meine ich Kann wohl daran liegen dass ich, nachdem ich auf der Zugfahrt von und nach Düsseldort noch brav am Schal/modischen Accessoire gestrickt habe, gedanklich schon längst am neuen Trachtenstrumpf herumwerkelte. Bzw. das Design gedanklich und auf einigen Blatt Papier durchdachte. Aber wie so ein Trachtenstrumpf überhaupt entsteht, das ist schon wieder einen eigenen Beitrag wert, daher mehr dazu im nächsten Artikel .

Auf alle Fälle war nach meiner Rückkehr in den verbleibenden 2 Wochen Urlaub kein Halten mehr für mich. Und so kommt es dass das erste Exemplar des neuen Trachtenstrumpfs schon wieder so gut wie fertig ist. Schreit natürlich auch nach einem Foto. Vielleicht sogar nach mehr wie einem Foto. Wird alles nachgeliefert.

 

PS. an mein Frauchen: Ja. Ich gelobe Besserung. Danach (nach Exemplar Nr. 1 des Pärchens) werde ich definitiv Deinen Schal (der blaue Knubbelschal) fertig stricken. Ganz nebenbei: Selten mich sooo pervers verschätzt bei der Menge an Garn die ich für etwas brauche. Gut, ich wusste, der Schal sollte sehr schmal (12 M auf 7er Nadeln) und sehr lang (mind. 1,50m) werden. Höchstwahrscheinlich werden 50 g Garn reichen. Aber was mach' ich: Kaufe mal locker flockig 200 g Garn insgesamt. Vielleicht strick' ich noch mal 3 Exemplare davon und stell sie auch bei ebay ein. Die würd' ich dann auch zu einem humaneren Preis als die Trachtenstrümpfe anbieten. Vielleicht so 10 - 15 Euro. Oder recht niedrig und steigern lassen. Bei den Trachtenstrümpfen gilt halt das Motto "Unter Preis verkaufe ich mich nicht" - und gute (und zusätzlich exklusive, da Einzelstücke) Handarbeit sollte auch ihren Preis haben. Na ja aber ich denke da könnt Ihr Euch am besten ein Bild davon machen, wenn neue Fotos davon hier eingeschlagen sind. Oder am besten noch der Link zur ebay-Seite, wenn sie denn fertig ist.

14.8.07 15:05


wie bastelt man sich ein trachtenstrümpferl

Sodele. Jetzt also wie versprochen meine Schilderung "Wie bastelt man sich ein Trachtenstrümpferl". Speziell für Trachtenstrümpfe mit verzogenen verschränkten Maschen, wie ich es bevorzuge, geeignet.

 

Die einfachste Lösung ist natürlich man hat eine Zeitschrift mit einer genauen Anleitung, strickt das, fertigundaus. Ist aber eher was für nicht ganz so risikofreudige Zeitgenossen.

Die no-risk-no-fun-Version geht so:

 

1. Man bringt sich das Stricken bei. Rechts verschränkte Maschen sollte man können

2. Man bringt sich das Sockenstricken bei. (ok, bis jetzt is es eher albern)

3. Man bringt sich das Verziehen von verschränkten und linken Maschen ohne Hilfsnadel bei (das ist schon ein wenig anspruchsvoller)

4. Man ist sich darüber im klaren, wie der Strumpf aufgebaut sein soll und sucht sich die geeigneten Muster. Es gibt im Prinzip mehrere Schemata, wie man einen Trachtenstrumpf (knielang) aufbaut: a) wie sollen die Zunahmen an der Wade aussehen (denn Zunahmen und später wieder abnehmen sollte man wenn es nicht aussehen soll wie ein Anti-Trombosen-Strumpf aus dem Krankenhaus) - ein komplizierteres Muster oder einfach nur ein schmales Zopfmuster an dessen Rändern zu- und später abgenommen wird b) will ich eher viele Muster oder eher ein glattes Grundmuster (z.B. 2 re 1 li) c) darfs auch noch ein seitliches Zwickelkeil-Muster sein

5. Man sucht sich die Muster, die einen ansprechen. Und da kommen einfach wieder die Bücher "Bäuerliches Stricken" ins Spiel. Die mich auf die ganze Trachtenstrickerei gebracht haben. Für die, die diese 3 grandiosen Bände nicht kennen: Schaut mal, ob Ihr ein Exemplar in einer Bücherei findet.

6. Jetzt braucht's ein wenig Instinkt und/oder Erfahrung: wie viele Maschen brauche ich am Anschlag/Bund bzw. später: wie viele Maschen muss ich zunehmen damit es an der Wade nicht zu eng, aber auch nicht zu schlabberig wird. Ist natürlich davon abhängig, wie weit/lang der Strumpf werden soll. "Bäuerliches Stricken" hilft einem da nicht mit Patentlösungen weiter sondern geht einen besseren Weg: Das Buch bietet die Muster an, aber keine komplette fertige Strickanleitungen im Sinne von "90 M anschlagen, 150 Runden, etc.". Muss man also ein wenig spielen.

7. Was ich dann mache: Auf einen Blatt Papier skizzieren, wie der Strumpf aufgebaut sein soll. Wieviele Maschen am Anfang, wo zunehmen, wie verteile ich die Maschen auf die Nadeln.

8. Die zugegebenermaßen schon sehr übersichtlichen Strickschriften aus dem "Bäuerlichen Stricken" in Excel übertragen. Dort bekommt das ganze noch etwas mehr Übersicht weil man am Rand Rundenzahlen einfügen kann und alles auf handliches DinA4-Format ausdrucken kann. Das mit Excel hört sich jetzt anspruchsvoller an als es ist, aber da sich die Muster meist alle paar Runden wiederholen, wird man sehr schnell zum engen Freund von "copy&paste". Excel bietet auch sehr schnell die Möglichkeit, noch Änderungen einzufügen (z.B. kleinere Muster einfügen, wenn man eine zu große "leere" Fläche mit glatt linken Maschen hat).

9. Alles von Excel in Word übertragen (ist einfacher als Tabelle auszudrucken in Word als in Excel), in der Kopfzeile einfügen, zu welcher Nadel die Tabelle gehört; außerdem kann man auch in der Kopfzeile eine Erklärung der Zeichen auflisten.

10. Außerdem in Word: Alle wichtigen Sachen auf ein Extrablatt aufschreiben (wieviele Maschen beim Anschlag, wieviele Runden, am Ende der Muster im Fuß nach welchem Schema abnehmen etc. pp.)

11. Loslegen. Und sich erfreuen. Oder vorzeitig graue Haare bekommen...

 

Konkret für meinen neuen Trachtenstrumpf hieß dies: Muster für die Wade gesucht&gefunden. Dieses am Ende der Wade zusammenfügen und verschmälern. Zwischendrin spontan noch wie in 8. beschrieben die linken Maschen, die durch Zunahme links und rechts des Wadel-Musters entstehen, durch ein schlichtes Muster (kontinuierlich verzogene verschränkte Maschen) ersetzen. Vorne am Schienbein ein weiteres Muster (drei sich abwechselnd kreuzende Stränge von verschränkten rechten Maschen in der Mitte von einigen glatt links gestrickten Maschen). Und - PREMIERE - ein Zwickelkeil-Muster (aus einer abermals anderen Stelle der 3 Bände).

Zwickelkeil bedeutet, dass in etwa auf der halben Höhe des Beins aus einem Muster (meist ein mehr oder weniger anfänglich rautenförmiges Gebilde) heraus ein Keil entsteht (durch Zunahmen). Damit der Strumpf dadurch nicht immer weiter wird, werden gleichzeitig auf der Schienbeinseite des Zwickelkeil-Musters Maschen abgenommen: Netto also keine Zunahmen oder Abnahmen, sondern ein zunehmendes Muster, das sich Richtung Schienbein verbreitert und unabhängig vom Wadl-Muster ist. Das Zwickelkeil-Muster wird dann noch ein Stück weit auf dem Fuß weitergestrickt, sofern es noch nicht in der Ferse aufgegangen ist.

 

Immer wieder wichtig, wenn man etwas ändert: sofort notieren. Nie irgendetwas aus der Erinnerung heraus wiederholen wollen. NOTIEREN!

Wenn man den Strumpf selbst tragen will/als Modell-Fuß bzw. Modell-Bein geeignet ist: Hin und wieder anprobieren. Noch kann man ein Zuweit oder ein Zueng korrigieren! Andernfalls (wenn kein Modell vorhanden) sollte man sich die angestrebten Maße aufschreiben und hin und wieder mit dem Gestrickten abgleichen...

Ach ja und außerdem: auch in Büchern und Zeitschriften können in Strickmustern und -anleitungen Fehler sein. AUGEN AUF, meist erkennt man sie schon vorher, spätestens aber beim Stricken, wenn das Muster nicht symmetrisch ist, aber sein solte... (ist mir konkret gerade beim aktuellen Strumpf passiert)

Auch wichtig: genügend Wolle kaufen. Ist zwar irgendwo trivial, aber auf sowas wie kurz vor Düsseldort (40 Runden vor Schluss war die Wolle alle) kann man gerne verzichten. Eher 50 g zuviel als zuwenig gekauft. Vor allem wenn es eine eher unbekanntere Marke ist von der man nicht weiß, ob sie in 2-3 Monaten noch im Laden zu kaufen sein wird...

14.8.07 17:20


wenn die sammelsteinfrucht dem IC in die Quere kommt

Wie versprochen, muss ich jetzt noch die Geschichte mit den Brombeeren erklären.

Wir sind ja vor drei Wochen mit dem Zug von Freiburg nach Düsseldorf gefahren. Da hat man ja letztenendes zwei Varianten zur Auswahl, wie man fahren will: Entweder nimmt man ab Mannheim die schnelle ICE-Strecke (mit 300 km/h Spitze zwischen Frankfurt und Köln) oder die alte Rheinstrecke über Mainz-Koblenz etc., auf der aber nur ein IC das schnellstmögliche Gefährt ist.

Auf der Hinfahrt hatten wir uns für die Rheinstrecke entschieden. Wenn schon mal mit dem Zug in der Gegend, dann wird der Rhein (Lorelei, Mäuseturm, Bingen etc.) ganz gerne mitgenommen. Mit dem "Rheingold" von Wagner auf dem mp3-Player kommt das richtig gut (das nur nebenbei). Na ja auf alle Fälle hatte wir schon bei Abfahrt ein wenig Verspätung. Konnten wir aber ganz gut mit leben, da wir ja nicht mehr den Zug wechseln mussten. Sensationell war dann allerdings die Durchsage irgendwo hinter Mainz oder so: "Sehr geehrte Fahrgäste, wir bitten Sie um Verständnis für 10 min. Verspätung, weil sich Brombeerpflücker auf der Strecke befinden *knack*". Von Mal zu Mal wurde der Tonfall des Zugbegleiters sarkastischer, so nach dem Motto "...leider immer noch 20 min. Verspätung wegen *verächtlichkling* Brombeerpflückern". Unsereins hatte natürlich seinen hellen Spass und frotzelte den Rest der Strecke bis nach Düsseldorf. Wie ich das liebe an meiner Frau Nur mit größter Mühe konnten wir es uns verkneifen, den Kaffeeverkäufer, der mit seinem Wägelchen durch die Abteile fuhr, nach einem Schälchen Brombeeren zu fragen.

Ganz nebenbei: kein schönes Gefühl, mit Tempo 30 herumzutuckern und mit den parallel fahrenden Autos nicht mithalten zu können. So was wäre uns auf der schnellen Strecke Köln-Frankfurt nicht passiert. Brombeerpflücker? War da was? Einmal kurz die Brombeer- und Pflückerfetzchen mit den Scheibenwischer vom ICE weggeputzt und vergessen isses. So gehört sich das!!!

15.8.07 00:05


Nachtrag zur Suizid-Katze

Einen hab ich noch. Ich hoffe Minkmank sitzt irgendwo im Katzenhimmel auf Wolke Nr. 7 und kann ebenso darüber lachen:

 

Mittwoch, 8. August 2007

Selbstmordversuch
Krokodil fiel vom Himmel


Wie aus heiterem Himmel ist ein Krokodil nahe der russischen Stadt Nischni Nowgorod auf einem Fußweg aufgeschlagen und hat Passanten einen Schrecken eingejagt. Der etwa ein Meter lange Kaiman fiel aus einem Fenster im sechsten Stockwerk eines Wohnhauses, wie russische Medien berichteten. Bei dem Reptil sei nur ein Zahn abgebrochen, das Tier sei sonst völlig unversehrt, schrieb die Zeitung "Moskowski Komsomolez".

Das Boulevard-Blatt sprach vom inzwischen dritten "Selbstmordversuch" des exotischen Haustiers. Der noch junge Kaiman, dessen wilde Artgenossen in den Tropen leben, habe sich bereits mehrfach aus dem Fenster gestürzt.

Das Reptil verhielt sich nach dem Unglück völlig ruhig und griff keine Passanten an, wie der Zivilschutz mitteilte. Nach einer tierärztlichen Untersuchung sei der Kaiman wieder seiner Besitzerin übergeben worden. Nach Angaben der Frau lebte der Exot schon seit 15 Jahren bei ihr zu Hause. Sie hatte vergessen, das Fenster zu schließen, das Reptil sei wohl auf das Fensterbrett geklettert und dann auf die Straße gefallen. Kaimane sind im Regenwald heimisch und gelten als besonders aggressiv. Sie werden bis zu zwei Meter lang und 80 Jahre alt. Wegen ihrer in der Lederindustrie verarbeiteten Haut sind sie ein begehrtes Jagdobjekt.

 

Quelle: http://www.n-tv.de/836759.html

 

15.8.07 00:17


wenn's blaue monster angreift

wenn's blaue Knubbel-monster angreift, dann hat das Kind nicht aus Versehen an Mama's Nagellackentferner geschnüffelt, sondern Papa's Schal in die Finger gekriegt, an dem er fleißig strickt:

 

 

...wie schon der Buchtitel ganz richtig sagt (man beachte das 2. Foto): FASZINATION DES UNFASSBAREN. Ja immer wieder unfassbar was für blöde Sprüche ich mir einfallen lasse, um meine neuesten unfertigen Strickwerke zu präsentieren  

 

 

 

Ein ganz hübscher Lindwurm, oder?? Ja mei, und wenn man im linken unteren Eck noch das Ende vom Garn sieht, dann weiß man wieso ich mich so gnadenlos verschätzt habe mit der Menge, die ich davon gekauft habe.   

 

PS. ...Zitat während der Zugfahrt nach Düsseldorf: "...bin ich nicht ein praktischer Ehemann? Stricke dir nen Schal, denn Du schon während des Strickens als Brillenputztuch benutzen kannst! (Das hat man nun davon, wenn man Mikrofasergarn verstrickt. Schon die blauen Schnuffelsocken waren aus Mikrofasergarn. Wenn man unseren Katzen daraus Schühchen stricken würde, könnten sie gleich wieder ihre eigenen Katzenhaare in der Wohnung einsammeln. Geld, Zeit und Nerven & das Staubsaugen gespart

17.8.07 12:28


Trachtenstrumpf in Weiß: Hase meldet Vollzug

Wie bereits vor kurzem erwähnt, ist das erste Pärchen weißer Trachtenstrümpfe fertig. Guckstuhier:

 


17.8.07 12:42


Die ersten Bilder des grauen Sputnik-Trachtenstrumpfs

...jetzt muss ich natürlich erst ein mal ausholen, wieso "Sputnik"

Das ist nur ein frecher kleiner Insider-Witz. Die Wolle war ja aus dem REWE und nannte sich "ARIANE". Dummer kleiner bösartiger Mensch der ich bin begann ich irgendwann einmal, das ca. 12jährige Nachbarsmädchen (namens ARIANE) intern (also AUSSCHLIESSLICH gegenüber meiner Frau) als "Sputnik" zu titulieren. Konnte mir ihren Namen so schlecht merken, ich wusste nur, dass ihr Name irgendwas mit Am-Himmel-Rumschwirren zu tun hatte...

Genug der Nebensächlichkeiten. Jetzt aber wirklich mal ein paar Bilder von dem neuesten Trachtenstrumpf. Nachdem #1 (der Strumpf in Weiß ) nun fertig ist und bestaunt werden kann, will ich Euch natürlich nicht mehr länger auf die Folter spannen...

Ja ja, mal wieder in einem Affenzahn ist der erste Strumpf fast fertig geworden. Bei einem Blick auf meine Nadeln (bin ich ein Stachelschwein? Ein Igel?? Oder n Fakir?!?) kann man folgendes sehen:


(Man beachte vor allem das kunstvoll verwirbelte Garn, das sich aus dem Knäul herauswindet. Total unter Spannung und etwas wirr - genauso wie ich es bin )

Natürlich nervt es furchtbar, wenn so ein etwas langes Ding unten an den Nadeln baumelt. Also was macht man: Alles fein hochkrempeln. Nix baumelt, entspannteres Stricken klappt und es ermöglicht, beim Fotografieren näher ran gehen zu können ohne das was wichtiges nicht mehr im Bild ist:




...gut - wirklich viel kann man von den verschiedenen Mustern aber noch nicht erkennen. Also: Socke wieder auseinandernkrempeln und fleißig weiterfotografieren

Schaun wir uns doch erst mal die Wade an. Zum sich besser zurechtfinden sogar mit farbigen Pfeilen markiert. (Nein, keine Pfeile. Sieht scheiße aus)

Mittig ein Muster aus "Bäuerliches Stricken". Jeweils 2 Stränge verschränkte Maschen mit 1 Masche Abstand sind neben dem mittigen Doppelstrang verschränkter Maschen, der sich jede 2. Runde verkreuzt. Alle paar Runden öffnen sich diese Stränge und verweben sich sozusagen mit den benachbarteren nicht verkreuzten Strängen, was dann dieses Gittermuster erzeugt.



Die Zunahmen an der Wade erfolgten direkt links und rechts des mittigen Musters durch verschränkte Maschen. Ursprünglich hätte ja der Rest des Wadenmusters durch linke Maschen aufgefüllt werden, aber ich fands zu langweilig und machte am Rechner (Excel sei Dank) ein Muster aus verzogenen verschränkten Maschen daraus, das sich jede 3. Runde wiederholt.

Waden haben es so an sich, irgendwann wieder (je weiter unten desto mehr) schmaler zu werden und an Umfang zu verlieren. Das macht man strick-technisch zum Beispiel so:

Während (erkennbar am schmaler werdenden Schräge-Streifen-Muster) die Abnahmen bereits begonnen haben (2 li M zusammen, schön unauffällig) begann das Zusammenlegen des zentralen Musters erst beim vorletzten "Gittermuster". Erst verschwinden die beiden äußeren Stränge, beim nächsten Mal wieder die beiden äußeren, bis nur noch der sich alle 2 Runden verkreuzenden Doppelstrang übrig bleibt. Um das ganze optisch ein wenig zu stauchen, wurden auch die Abstände zwischen den "Gittermustern" gekürzt (d.h. die Rundenzahl zwischen ihnen nahm ab).

Weiter zu den Mustern an der Seite. Wie bereits erwähnt ein Zwickelkeil-Muster. Und das sieht dann zu Beginn so aus:

Links sieht man noch das schräg-gestreifte Muster der Wade. Danach kommen 5 Musterbänder (Schlangenlinienmuster - parallele Schrägstreifen - Schlangenlinien 2 - parallele Schrägstreifen komplett aus verschränkten Maschen - Schlangenlinien 3), die sich recht hübsch in der Bildmitte nach unten hin zu einem Zwickelkeil umwandeln. Aus den 5 Musterbändern sind 4 geworden (2x Schlangenlinien, 2x ein Glöckerl-Muster), mittig entsteht der Zwickelkeil mit verschränkten und linken Maschen in jeder 3. Runde im Wechsel, "Waffelmuster" ).

Etwas weiter unten sieht das dann so aus:

Gut zu sehen, wie das Muster noch auf dem Fuß weitergestrickt wird, oder?

Um durch die 8 Maschen Zunahme beim Zwickelkeil den Strumpf nicht zu weit werden zu lassen, wird auf der Schienbeinseite des Zwickelkeil-Musters abgenommen. Sieht dann so aus:




Genug der Bilder für heute. Die Arbeit schreit

17.8.07 14:20


schlechtes omen

jetzt hab ich es amtlich: strickende männer sind ein schlechtes omen!

 

so geschehen vorgestern im bus. busfahrer zu mir: "oh, ein strickender mann".
ich: *nick*
er: "das ist aber ein schlechtes omen wenn sie socken stricken; wird's ein kalter winter??"
ich: "ach ne, ich stricke zu jeder jahreszeit und lass mich nicht als wetterfrosch misshandeln. hammel . das hat nix zu sagen..." 

18.8.07 16:16


AUS! AUS! AUS! AUS! DAS SPIEL IST AUS!!!

..für alle diejenigen, die sich jetzt hier über eine Abhandlung über das legendäre Fußballfinale im Berner Wankdorfstadion 1954 gefreut haben:
Tut mir leid, irreführender Titel

 

Nein, natürlich geht's hier mal wieder um meine Strickerei. Und (auch mal ein ganz wichtiges Thema) darum, was man mit seinen Fingern (nicht) tun sollte, um diese noch lange zum Stricken benutzen zu können...

 

Was man definitiv nicht machen sollte (außer man steht wirklich drauf, dass einem am frühen Morgen beinahe der Finger abfällt): nachts kurz vor dem Einschlafen den Haargummi um dem Ringfinger wickeln und so schlafen. Sonst sieht Pfötchen am nächsten Morgen nämlich so aus:

 

 

 

Ganz ähnliches Bild ergibt sich bei mir, wenn ich ganz normal stricke. Entgegen so manch einer Anleitung in Büchern und im Internet wickle ich mir den Faden beim Stricken nicht um den kleinen, sondern um den Ringfinger. Flutscht irgendwie besser. Führt aber auch zu recht krassen Furchen im Finger bei mir:

Nachtrag (2 Minuten später): die Striemen sind im Zeigefinger. Daher also überhaupt nicht mit dem Kleiner-Finger-Ringfinger-Phänomen (oben beschrieben) zu begründen. Aber die Furchen fand ich interessant und wert, veröffentlicht zu werden. Auch wenn mir kurzes Nachdenken jetzt die Pointe versaut hat *verstreuteswesen*

 

 

Ja. Genau. Diese beiden von links oben schräg nacht rechts unten verlaufenden Striemen sind echt nur vom Stricken. Wobei diese sich wieder recht fix legen wenn ich nimmer stricke. Die rote Stelle vom Haargummi sehe ich jetzt übrigens immer noch *staun*.

Und obwohl ich schon seit 6 Jahren nicht mehr Oboe spiele, habe ich immer noch diesen Knubbel am rechten Daumen. Knubbel für die Ewigkeit sozusagen...

 

 

ach falls Ihr Euch jetzt fragt was es mit dem Titel auf sich hatte: Der Sputnik-Trachtenstrumpf ist fertig. Exemplar Nr. 1 jedenfalls. Alles fein fertig gestrickt bis auf jeder Nadel nur noch 2 Maschen waren, Faden mit Stopfnadel durch die verbliebenen Maschen gezogen, Nadeln raus und SCHEISSE!!! 2 Maschen irgendwie nicht erwischt (keine Ahnung wie ich das geschafft habe) und diese begannen sich aufzuribbeln. Aber Panik hilft da auch nicht weiter - viel eher eine Häkelnadel, etwas Geduld und Erfahrung mit solchen Situationen. Der Rest wurde beim Vernähen des Fadens kaschiert. Momente in denen man um Jahre altert *haarezubergesteh*

 

19.8.07 20:10


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