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ein lebenszeichen

Nein nein, keine Angst. Noch hat sich die Erde nicht aufgetan und mich verschlungen. Leider ist die Zeit zum Bloggen bei mir derzeit ziemlich begrenzt. Die Zeit und auch irgendwie die Muße dazu. Aber der Job geht vor, und da bin ich gerade durch das Vorbereiten zweier Vorträge ziemlich knackig zeitlich eingebunden.

Na ja. Aber immerhin reicht die reichlich knappe Freizeit immer noch zum Sockenstricken. Das brauche ich aber auch als Ausgleich.

Und seit ich nun die Socken auf einer Rundstricknadel stricke, ist es für mich um einiges einfacher, mal schnell die Minuten beim Zug- oder Busfahren zu nutzen: nix mehr mit erst die Nadeln des Nadelspiels arrangieren und dann loslegen (was ja seine Zeit dauert) - nein, einfach nur die Socke aus der schwarzen Stofftragetasche legen und sofort starten, das ist die Devise bei mir neuerdings.

Da nimmt man es dann auch gerne in Kauf, am Bahnhof in Freiburg von zwei besoffenen Subjekten verlacht zu werden. "Ahaha, der übt schon für den Winter mit dem Sockenstricken" - solche Kommentare perlen inzwischen an mir ab. Vielleicht ist es auch inzwischen so dass sie mir noch nicht mal mehr etwas ausmachen, sondern - ich provoziere sie bewusst. Sprich: früher hat's bei mir noch eine Hemmschwelle gegeben, wenn ich also irgendwo war wo ich wusste, da könnt's dumme Kommentare zu meinem Stricken geben, hab ich es mir überlegt, ob ich wirklich stricken soll. Aber ich muss zugeben, die Zeiten sind vorbei.

Auf die Antwort: "Ich mache wenigstens was aus meinem Leben statt mir nur die Hucke vollzusaufen. Außerdem kotzt es mich an euch Besoffene zu sehen angesichts der Tatsache dass die Tochter von Bekannten vor kurzem mit 38 an den Folgen ihrers Alkoholismus zu gestorben ist (was für mich immer noch völlig unfassbar ist da ich sie vor etwas mehr als 20 Jahren kennengelernt habe wo sie noch nicht krank war geschweige denn getrunken hat; ihren Alkoholmissbrauch hatte ich dann nur aus den Erzählunger ihrer bzw. meiner Eltern erfahren und - irgendwo voller Trauer, weil ich weiß, was das Trinken aus Leuten macht - mitverfolgt) - und außerdem: üben muss ich schon lang nicht mehr was das Sockenstricken angeht, ihr Arschlöcher!!" hab ich dann verzichtet. Zumindest sie nicht laut ausgesprochen. Aber gedacht habe ich es mir...

Langer Rede kurzer Sinn (und völlig ohne Überleitung) ist es höchste Zeit, mal wieder die verehrte Leserschaft auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen, was meinen Strick-Output angeht.

Zum einen ist die RRSFdwFadgW schon längst fertig. Nicht ganz drei Wochen hab ich für sie gebraucht, wenn mich nicht alles täuscht. Und heute abend dann sprang sie mir endlich vor die Linse: 

 


 

 

 

Runter von der Nadel, ruff uf die Nadel - getreu diesem Motto ist auch schon die nächste Sogge in Arbeit. Das zartgrüne Bambussöckchen. Richtig gelesen, Söckchen nicht Stöckchen.

Auf dieses Garn mit einem Anteil Bambus sind wir vor einigen Monaten in einem Supermarkt gestoßen. Und gleich mal 2 Knäul davon gekauft natürlich

Inspiriert durch mein neues Strickbuch ("Der geniale Socken-Workshop" wollte ich diese Socke mal mit einer Bumerangferse stricken. Ich habe ja seit meiner vierten Socke (der blau-weiß-schwarzen Socke, relativ weit oben auf meiner Fertiges (Album)-Seite keine Socke mehr mit der Bumerangferse gestrickt. Irgendwie bin ich halt zum totalen Freund der runden Ferse geworden, die sieht klasse aus, passt mir gut - genug geschwärmt; was ich eigentlich damit sagen will: die Bumerangferse war eigentlich ein Versuch just for fun. Und da in oben genanntem Buch mehr als eine Bumerangferse beschrieben war (ich kannte bis jetzt ja nur die Ferse mit verkürzten Reihen mit Doppelmaschen, 2 Zwischenrunden, dann wieder Doppelmaschen in verlängert verkürzten Reihen), dachte ich mir, probier mal eine der anderen Versionen aus. Also tat ich dies (verkürzte Reihen mit Doppelmaschen, KEINE Zwischenrunden, sondern sofort mit den verlängert verkürzten Reihen und zweifachen Doppelmaschen weiter), war schon relativ weit (ca. die Hälfte des Fußes war gestrickt) -und dann habe ich beschlossen, den ganzen Scheiß wieder aufzuribbeln. Diese Fersenform und ich, wir werden einfach keine Freunde. Ich denke mein Spann ist einfach zu hoch für diese Variante (das ist auch eine nette Geschichte in oben genanntem Buch, dass die verschiedenen Fersen nach ihrer Eignung unterschieden werden für die unterschiedlichen Spann-Höhen und Breiten des Trittes). Vorher-Nachher-Foto gefällig? Aber bitte schön, gerne doch:

 


(So sah's mit Bumerangferse aus, als ich den Entschluss gefasst habe, den kompletten bisher gestrickten Fuß inkl. Ferse wieder aufzuribbeln)

 

 


(und so, nachdem ich aufgeribbelt habe und die Socke wieder auf der Nadel hatte)

 

Ja gut, so was kann mal vorkommen. Aber das Garn ist klasse wieder auf die Nadel gesprungen. Mit runder Ferse und fertigem Rist (das ist derzeit Stand der Dinge) sieht das Bambussöckle so aus:

 

 

Das soll's dann mal vorerst gewesen sein mit Bildern. Und Worten von mir. Vier hungrige Katzen wollen gefüttert werden. Über die Frage, was ich gefuttert habe heut abend, geht's dann in meinem nächsten Beitrag!

19.5.08 00:17


Armins Bulgur-Auflauf

Sodele. Jetzt gibts also noch wie versprochen mein Rezept von heute abend.

Strohwitwer der ich gerade bin habe ich mir natürlich die Gelegenheit mal wieder nicht entgehen lassen die Küche zu verwüsten und leckeres Gedöns zu kochen.

Aus dem Gedächtnis zusammengekratzt (da nur dort festgehalten, das Rezept war pure Improvisation, was ich beim Kochen ja total liebe).

 

Zutaten:

1 große Tasse groben Bulgur
Olivenöl, etwas Butter
Wasser
Fleischbrühe gekörnt
ca. 200 g Hackfleisch
Piment, Kreuzkümmel und Zimt
Salz, Pfeffer
1/2 Lauchstange
rote Paprika
1 große Knoblauchzehe
Tomatenpüree
1 Tetrapack Sahne
1 kleine Handvoll Rosinen
geriebenen Edamer

 

Zubereitung:

Den Bulgur im Butter-Olivenöl-Gemisch leicht anschwitzen, aber nicht zu dunkel werden lassen. 1 TL gekörnte Fleischbrühe kurz mit anschwitzen, mit Wasser ablöschen. Bei mittlerer bis schwacher Hitze nicht zu weich werden lassen (braucht ca. 15 min). Es sollte die Flüssigkeit komplett vom Bulgur aufgenommen worden sein.
Den Lauch in feine Scheiben schneiden, Paprika in feine Streifen.
Das Hackfleisch in etwas Olivenöl anbraten, nicht zu krümelig werden lassen, bis es schön braun ist. Das Hackfleisch mit gemahlenem Piment, gemahlenem Kreuzkümmel und gemahlenem Zimt kräftig abschmecken.
Zum Hackfleisch noch einmal ein wenig Olivenöl geben, dann den Lauch mitbraten. Zusätzlich werden die Gewürze durch das Olivenöl ein wenig angeröstet, was dem Geschmack zu gute kommt. Wenn der Lauch etwas Farbe bekommen hat, die Paprikastreifen dazugeben. Ebenfalls ein wenig anrösten lassen. Zuletzt die Rosinen und die zerdrückte Knoblauchzehe in die Pfanne geben, nur kurz anbraten, damit der Knoblauch nicht dunkel wird.
Das Fleisch mit ca. 100 ml Tomatenpüree ablöschen, die Sahne dazugeben, alles gut umrühren. Salzen und Pfeffern und u.U. noch einmal abschmecken. Wer es etwas schärfer mag, kann an dieser Stelle etwas Harissa dazugeben.
Den Bulgur dazugeben und alles gut vermengen.
Hälfte des Gemischs in eine runde Auflaufform mit Deckel geben, etwas Edamer darüber streuen, den Rest darüber geben und mit einer schönen Portion Edamer zum Überbacken abschließen.

Das ganze wird bei nicht zu großer Hitze (ca. 150 - 180 Grad) im Backofen erhitzt. Damit der Auflauf schön saftig bleibt, erst in den letzten 5 Minuten den Deckel von der Form nehmen. Der Auflauf ist fertig, wenn der Käse schön verlaufen ist, aber noch keine Farbe angenommen hat.

Guten Appetit!

 

Beweisfotos gibts natürlich auch noch:

 


 

 


 

 


 

 


 

 

19.5.08 02:02


nachtrag zur Bambussocke

ach was mir gerade noch zur Bambussocke einfiel (gestern zu später Stunde vergessen): mag die Bumerangferse auch als Ferse nicht mein Fall sein - zum Einsatz kommt sie trotzdem noch, allerdings als Spitze. Wobei ich dafür die Variante mit Perlrand wähle, also statt den Doppelmaschen bei der klassischen Bumerangferse kommt am Ende der verkürzten Reihen jeweils eine Randmasche hinzu. Aus diesen "Knoten" der Randmaschen werden bei den verlängert verkürzten Reihen wieder Maschen aufgenommen.

Das Prinzip dieser Spitze? Ganz einfach: Man strickt eine Bumerangferse, bis man wieder bei der ursprünglichen Maschenzahl ist - und anschließend näht man die Maschen der einen Hälfte, die zu Beginn der Ferse/Spitze stillgelegt wurden, mit jenen im Maschenstich zusammen, die gerade gestrickt wurden.

Klingt vielleicht kompliziert, ist es aber nicht. Einige Bilder die nächsten Tage, wenn es denn soweit ist, werden folgen... 

19.5.08 09:59





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