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Neues aus dem Backofen des Hasen

Neinneinnein. Zu faul zum Sockenfotografieren bin ich nicht. Höchstens viel zu beschäftigt. Unter anderem mit Brotbacken.

 

Seit drei, vier Monaten habe ich inzwischen die größte Freude an selbstgemachtem Sauerteigbrot. Mit selbst gezüchtetem Sauerteig, versteht sich. 

ist ja eigentlich eine recht einfache Geschichte mit dem Sauerteig. Meine Frau hatte vor Jahren schon einmal damit begonnen, einen Sauerteig hochzuziehen. Irgendwann einmal starb der gute Kerl, und wir hatten dann relativ lange nix mehr mit Sauerteig gemacht. Also ich meine mit lebendem Sauerteig, nicht mit den Tütchen mit Sauerteigextrakt oder ähnlichem, das nur als Geschmackskomponente wirkt, aber nicht als Triebmittel.

Das ist ja das Geile am selbstgezogenen Sauerteig: Seine Triebkraft. Man braucht keine Hefe mehr zum Backen, die bringt der Sauerteig schon mit.

Durch ein Forum (www.der-Sauerteig.de) bin ich dann auf so manche Tipps und Kniffe gekommen, die mir geholfen haben, die Geschichte mit dem Sauerteig zu optimieren. Zum Beispiel die Frage, wie man Sauerteig am besten konserviert:

a) in einem Glas im Kühlschrank (geht so 2-3 Wochen ganz gut)
b) verkrümeln (den Sauerteig mit Roggenmehl verkrümeln und im Kühlschrank aufbewahren (geht noch ein wenig länger)
c) (eine Variante die ich noch nicht ausprobiert habe) den Sauerteig dünn auf eine Lage Backpapier ausstreichen und trocknen lassen. Bleibt bei Raumtemperatur in einem Glas aufbewahrt recht lange haltbar.

 

Eine weitere Geschichte, die ich heute zum ersten Mal beim Backen ausprobiere: die Steinplatte als Backblech-Ersatz. Herzliches Dankeschön an meine Frau, die mir zu Weihnachten eine Granit-Schneidplatte schenkte, die von mir zum Backen missbraucht wird. Vorteil: Das Backen in einem Holzofen wird etwas besser imitiert - die Platte speichert recht lange und gut die Hitze vom Vorheizen bei Vollgas (alles was der Ofen hergibt).

 

Aber nun genug der trockenen Worte. Ich lasse Bilder sprechen:

 

DSC00497

 So sah das Brot einige Minuten nach dem Einschießen aus. Man beachte die Granitplatte, von der ich schon jetzt begeistert bin...

 

DSC00498

 So sieht's regelmäßig die ersten 10 Minuten aus, wenn ich Brot backe. Ich sitze vor dem Backofen und gucke Bread-TV. Live und in Farbe. Heißes Programm

DSC00499

 Das Brot noch einmal 15 Minuten oder so (hab nicht wirklich auf die Uhr geschaut) später.

DSC00501

 Das Brot unmittelbar bevor es wieder aus dem Backofen befreit wurde. Sieht doch klasse aus, oder?

 

Was ich leider nicht dokumentieren kann ist dieser sensationelle Geruch. Selbstgebackenes Brot ist ja schon ein olfaktorischer Genuss - aber das selbstgezüchtete Sauerteigbrot: unbeschreiblich...

(und wer jetzt die selbstgestrickten Socken vermisst - stimmt doch gar nicht. 2. Foto, Grünes Bambussoggi )

4.1.09 22:15


Seit Monaten mal wieder ein paar Sockenbilder

So. Wie versprochen ein paar neue Sockenbilder von mir.
 
Was hätten wir denn im Angebot? Zum einen ein Pärchen Socken für meine Mama, das leider nicht mehr zu Weihnachten fertig wurde. Aber demnächst werden die beiden flauschigen Dinger übergeben:

Mamasogge
 
 
Mamasogge
 
Dann hätte ich noch meine aktuelle Socke, die gerade auf der Rundstricknadel herumlungert und für meine Frau gestrickt wird. Zu der Socke gibt's die lustige Hintergrundgeschichte, dass ich am 25. bei meinen Schwiegereltern einschlug und tags darauf auf der Fahrt zur Oma meine Frau nach Stuttgart mit der Socke fertig wurde. Und dann bemerkte überhaupt nix zum Stricken mehr mit dabei zu haben.
Damit der Entzug nicht zu stark wird, schickte ich meine Frau los, sich ein schönes Knäul Wolle auszusuchen für ein neues Pärchen Fraulisoggen.
Tat sie dann auch und brachte mir eine hübsche Wolle mit die mit einem 3 re 1 li Muster gerade aktuell verstrickt wird:
 
 
Fraulisogge
 
 Und wie ich da so am Stricken bin bei meinen Schwiegereltern die Tage nach Weihnachten, schickte ich meine Frau ein zweites Mal los, um Wolle zu kaufen. Was schlichtweg gelogen ist, denn ich war ja selbst live dabei. Na ja egal, auf alle Fälle erstand ich dann noch in der ZG/im Raiffeisenmarkt 200g Wolle für meinen Schwiegerbabba, der immer so begeistert von den Bundeswehrstrümpfen meines Schwagers/seines Sohnes ist.
Was macht ein braver Hase also: Kauft Wolle und verspricht dem Herrn feine lange Strümpfe, beinahe im Trachtensocken-Format, schön lang, glatt rechts gestrickt, netter Bund oben (1 re 1 li wahrscheinlich), hinten mittig ein dezentes Zopfmuster, um links und rechts desselben ab- oder zunehmen zu können, je nach Bedarf.
 
 
Schwiegerbabbasoggewollknäul
 
 
Angefangen zu stricken hab ich allerdings noch nicht (muss mir morgen erst eine neue Rundstricknadel kaufen). Womit ich dann 3 Rundstricknadeln für Socken besitze. Eine 100 cm-Rundstricknadel, auf der mein Design-Versuch für den dritten Trachtenstrumpf (mit selbst entworfenem Muster für den Zwickelkeil) gerade aufs Fotografiert- und Veröffentlichtwerden wartet, eine 80 cm-Rundstricknadel für Frauli- und ab morgen dann noch eine für Schwiegerbabbasoggi.
 
Was es jetzt noch zu fotografieren und zu veröffentlichen gäbe? Eben jenen Design-Entwurf, die Toe-Up Socken-Katastrophe (Socke mit 3 Anläufen). Zu veröffentlichen: den Abschied von Elsa. 
6.1.09 14:41


Unfreiwillige Selbstverstümmelung

Die Katzen sind am Mampfen (gerade gefüttert worden), die erste Hälfte des Schwarztees in der Thermoskanne ist schon getrunken - Zeit genug, um noch einen Beitrag über meine unfreiwilligen und unverhofften Selbstverstümmelungen zum Besten zu geben.

 

Dies alles inspiriert durch 2 aktuelle Erlebnisse des heutigen Tages. Zuerst hatte ich mich heute vormittag etwas zu herzhaft auf den Laborhocker gesetzt und die Dimensionen meines Arbeitsplatzes falsch eingeschätzt. Ergebnis: linkes Knie donnert in die Kante des angrenzenden Schränkchens. Donk! Dankeschön. Wird mal wieder ein netter Bluterguss...

Ich und meine Beine übrigens. Kann mich noch gut an die ersten Sommer erinnern, als ich begonnen hatte, mir die Beine zu rasieren. Bzw. zu epilieren. Also halt ohne Urwald an den unteren/hinteren Extremitäten das Leben zu genießen. Hin und wieder kam damals (vor knapp 9 Jahren oder so) die Frage meiner Mutter: "Bist Du da an den Beinen gestochen worden?!" - Nein. Bin ich nicht. Alles Narben aus guten alten Kindheitstagen. Als meine Schienbeine noch öfter als heute Kontakte mit harten Oberflächen pflegten.

 

Zweites Erlebnis gerade eben beim Zutaten fürs Müesli für morgen früh zusammensuchen. Küchenschrank geöffnet - und mir fliegt ein Kunststoffbecher entgegen. Und landet herzhaft auf meiner Oberlippe. Links. Volltreffer. Das Ding kam so schnell geflogen, bevor ich überhaupt reagieren konnte, war es schon auf meiner Schnauze eingeschlagen. Die jetzt geschwollen ist. JA DANKESCHÖN. Gottseidank trage ich gerade OLiBa bzw. Arschlochbärtchen. Sieht man durch die Haare nicht sofort wenn ich morgen früh nen Bluterguss haben sollte. Getreu dem Motto "Besser ein Bluterguss als gar kein..." (ne, das kann ich jetzt nicht schreiben. Soll ja Frauen und Kinder geben, die hier mitlesen. OK. Die unterste Schublade bleibt zu).

 

Katzen ham inzwischen fertig gemampft, d.h. Katze aus Küche bzw. Gästezimmer befreien. Anschließend weiterschreiben...

 

Das Futter der drei mäkeligen Ich-fress-den-Napf-nie-leer aus den jeweiligen Zimmer rausgetragen. Einzig das röhrende Etwas im Bad (Katze #4) zieht es vor, ihren Napf pronto leerzufressen.

 

Katzen und Aua. Da wollte ich noch weitererzählen. Man gewöhnt sich ja an so ziemlich alle Kratzer, die man verschuldet oder unverschuldet durch Katzen erleidet. Kann halt vorkommen, so what... Aber an die Harry-Potter ähnliche Narbe auf meiner Stirn, als eine unserer Katzen mich beim Rumspinnen auf dem Sofa übersehen hatte und in meiner Stirn bremste, konnte ich mich anfangs nur schwer gewöhnen. Aber nach einem Wochenende mit Turban und einige Wochen perfekten Abheilens war ich dann doch noch glücklich. Wenn man es nicht weiß, sieht man die drei parallelen Narben so gut wie gar nicht mehr... So n bisschen eitel bin ich ja dann doch, und wenn die Geschichte nur ein klein wenig tiefer gewesen wäre, hätten wir es nähen lassen...

 

Verdammich. Ich sollte nicht abends um neun anfangen, Schwarztee zu trinken, den ich auf der Arbeit gebraut habe und dann nicht mehr (aus Zeitmangel) dort getrunken habe. Aber ich bin ja sowieso ne Nachteule, also ist die Wachheit und mein Schreib-Flash jetzt auch nicht unbedingt allzu ungewöhnlich für mich...

 

Auf Fotos vom lädierten Knie, der angeschwollenen Rotzbremse und der vernarbten Stirn muss ich heut abend leider verzichten. Frauchen hat mein Handy entführt. DEIN nächster Telefonknochen wird definitv Solitaire als Spiel besitzen, darauf werde ich ein Auge werfen, Eheweib Denn wenn Sie sich nicht damit in den Schlaf daddeln würden, Gnä' Frau, könnt ich Fotos machen und sie mit Hilfe von Bluetooth sofort veröffentlichen. Aber Gnä' Frau haben da leider andere Prioritäten *grins*

 

Genug der Verbaldiarrhoe für diese Nacht. Gesegnete Nachtruhe allerseits, ich mach jetzt auch die Schotten dicht.

 

PS. früher gabs den 1-Uhr-Schiss der Katze, heutzutage den 2-Uhr-LKW-fährt-jetzt-los-Geräuschpegel. So ändern sich die Zeiten. 

Womit dann klar wäre, wieviel Uhr es schon wieder ist. JA ist ja gut, ich geh ja schon ins Heiabettchen...

 

8.1.09 02:00


umbauarbeiten & gestrickte Anwärter

Hallo allerseits. wollte nur mal vorwarnen dass es heute unter Umständen zu Problemen mit der Lesbarkeit und dem Aussehen des Blogs kommen könnte. Aber ich will das alte Design wieder hochladen.

Viel Spass mit html kann ich mir da nur selbst wünschen...

 

Derzeit noch auf ein Foto wartend, aber schon mit auf der Arbeit im Stricktäschchen: Die toe-up Sockenkatastrophe und der Trachtenstrumpf-Design-Entwurf - nach dem Umstellen des Blogs werde ich die beiden Babys fotografieren und veröffentlichen, versprochen...

9.1.09 09:47


Das Desaster mit der Toe-Up Socke

Ich hatte ja, als ich begonnen hatte, bei ebay Wolle zu kaufen (selbstgewickeltes Garn) geglaubt, nie wieder in "normalen" Läden Sockenwolle zu kaufen. Weit gefehlt, hin und wieder latsch ich halt doch wieder an Garn ran, bei dem ich nicht nein sagen kann.
 
So wie vor ca. 2-3 Monaten im Real. Fix mal 400 g Wolle zu erschwinglichem Preis mit nettem, ansehnlichen Muster und ansprechender Farbe gekauft.
 
Was machen damit? Ich wage mich an die erste Toe-Up Socke.
 
Und damit nahm das Desaster seinen Lauf. Langsam zwar, aber nicht mehr aufzuhalten.
 
Der Anfang einer Toe-Up Socke - geschenkt. 8 M auf 3 Nadeln eines Nadelspiels, abstricken, zur Runde schließen, in der nächsten Runde aus jeder 2. Masche zwei Maschen herausstricken - auch ok. Das Umstellen der Spitze (statt Abnahmen Zunahmen) gedanklich kein Problem. Ruckzuck waren 64 M auf der Rundstricknadel, was dann so aussah:
 
Toe-Up Socke #1 (Nahaufnahme Fußspitze)
 
Anschließend wurde der Fuß gestrickt. Gut, bei der Länge hatte ich mich ein wenig verschätzt - wird's halt ein Pärchen Socken für meine Frau, die Gottseidank nicht allzu viel kleinere Füße hat als ich.
 
Die Ferse war auch ein Kinderspiel. Einfach die Runde Ferse gestrickt, als würde man eine "ganz normale" Socke stricken: Erst die Fersenwand (die dann statt hinten unten zu liegen kommt), dann das Fersenkäppchen (liegt dann eher hinten statt unten), Aufnahmen aus der Fersenwand, wieder in Runden stricken, Abnahmen für den Rist.
 
Sieht dann so aus (die Spitze liegt rechts, der Schaft geht nach oben weg):
 
Toe-Up Socke #1 (Nahaufnahme Ferse)
 
Netterweise macht's bei der runden Ferse keinen Unterschied, da sie (wie die Bumerangferse, die ich aber nicht sehr passend empfinde für mich) eigentlich sehr symmetrisch ist. Probiert mal eine Socke im Entstehen an, wenn die Ferse schon gestrickt ist, und probiert es mal aus beiden Richtungen aus...
Danach wird der Fuß glatt rechts gestrickt, am Schluss noch ein hübscher Bund, abketten, fertig. DACHTE ICH.
Das war nämlich der Punkt wo die Katastrophe begann.
 
Nach dem 1 re 1 li Bund wollte ich  durch wirklich locker überzogen rechts zusammenstricken abketten. Tat ich auch, probierte die Socke an -  und bekam sie nicht über den Spann. Ja DANKE! Versuch 1 war also gescheitert.
 Nächster Versuch (nachdem ich den ganzen Scheiß aufgeschnitten und aufgeribbelt habe - abgekettetes lässt sich ja so spielend leicht wieder auftrennen - und der Bund wieder auf ursprüngliche Länge angewachsen ist): italienisch abketten. Kann ich ja, hat man im Internet auch schnell mal gezogen die Anleitung (zur Sicherheit). Fix die stumpfe Sticknadel gezückt, abgekettet - und anprobieren. JA VERDAMMICH ich bekomme den zugegebenermaßen deutlich elastischeren Bund immer noch nicht über meinen Spann.
Wutschäumend wird Versuch Nr. 3 gestartet - doch Abketten wie im ersten Versuch, aber mit 3,5er Nadelspiel aus dem RVO-Projekt, das sich derzeit im Tiefschlaf befindet. Wieder aufribbeln etc., hoffen dass man den farblichen Rapport nicht vollständig versaut, abketten (ganz locker und behutsam) und anprobieren.
Ergebnis: eine Halsschlagader im Baguette-Format. Pochend. Man kämpft mit dem Impuls die Socke dem Feuer zu überantworten und das Projekt Toe-Up sterben zu lassen. Gibt's halt doch nur stinknormal gestrickte Socken, ribbel ich den Scheiß halt komplett wieder auf...
Und dann, kommt elfengleich ein Lichtblick in Form meiner Frau. Diese schnappt sich die Socke, probiert sie an und meint nur: "Passt doch, ich weiß gar nicht, was Du hast!"
 
Des Rätsels Lösung: Ich habe einfach einen verdammt "hohen" Fuß. Bzw. hohen Spann. 
 
Ja suppi. Ich offenbare hier mal wieder intimste Geheimnisse. Kann ich ja gleich die Hosen runterlassen
 
Hose-runter-Fotos gibt's keine von mir, stattdessen aber eine Aufnahme der fertigen Socke:
 
Toe-Up Socke #1
 
OK. Wenn ich wieder eine Rundstricknadel frei habe, wird Nr. 2 gestrickt. In der Hoffnung dass es mich weniger graue Haare kostet. 
9.1.09 13:59


Vorgeschmack auf Trachtenstrumpf #3 (der selbstentworfene)

Seit einigen Wochen habe auf meiner neuen 100cm Rundstricknadel eine Musterprobe. Für meinen dritten Trachtenstrumpf.
 
Den endgültigen Impuls, mit eben jenem Strumpf loszulegen, hatte ich am 2. Advent. Als ich auf einem Weihnachtsmarkt meine Frau ein paar Stunden lang hinterm Tresen moralisch unterstützte und meine beiden fertigen Trachtenstrumpf-Paare mit dabei hatte. Für 40 Euro pro Paar hätte man sie erstanden...
Was (wie erwartet) nicht klappte, dazu wohn' ich hier einfach in der falschen Gegend. Sollte vielleicht wirklich nach Bayern umziehen nach der Doktorarbeit...
 
Na ja auf alle Fälle waren die Leute trotz aller Kaufunlust sehr fasziniert von meinen beiden Babys und konnten es kaum glauben, dass ich sie gestrickt habe.
 
Zuhause wieder angekommen krallte ich mir die Rundstricknadel, den Knäul Häkelgarn (für eine Musterprobe ganz ok, Maschenprobe muss ich natürlich mit dem original Garn machen) und legte los.
 
Was schwebt mir vor als Trachtenstrumpf? Ein recht schlichtes Exemplar: 3 re 1 li  oder 2 re 1 li als Grundmuster. Links und rechts ein Zwickelkeil, an der hinteren Mittellinie ein recht einfaches Muster, neben dem für die Wade zu- und abgenommen wird. Kein Wadl mit größer werdendem Muster, nur ein recht einfaches Zopfmuster, das sich über die komplette Länge nicht verändert.
 
Die beiden Muster habe mir ich schon vor ein paar Monaten selbst  ausgedacht. Nur zu Papier äh auf die Nadel habe ich sie bis vor wenigen Wochen noch nicht gebracht.
Aber seht selbst:
 
Trachtenstrumpf #3, Design-Entwurf
 
(Grundmuster, hier 2 re 1 li; daneben das Muster für den Zwickelkeil, wobei der Keil in den nächsten Runden beginnen sollte)
 
Trachtenstrumpf #3, Design-Entwurf
 
(Muster entlang der hinteren Mittellinie links. Rechts daneben der Zwickelkeil. Das rautenförmige Muster, das rechts 2x vorkommt, flankiert den Zwickelkeil und wiederholt sich alle 16 Runden). Beim linken Muster sieht man die ersten Zunahmen der Wade. Wobei ich daran noch etwas feilen werde.
Überhaupt ist das nur ein erster Entwurf. Beim Zwickelkeil hab ich auch schon 2, 3 Sachen entdeckt, die ich anders machen muss. 
 
Die Wolle habe ich netterweise auch schon daheim: das hellere, fast elfenbeinfarbene Schwesterchen der grauen Sputnik-Wolle, aus der ich den zweiten Trachtenstrumpf gestrickt habe...
 
Für einen ersten Eindruck schon einmal nicht schlecht die Bilder, oder?
 
Achso, der Bund. Da 2 re 1 li ja schon ein an einen Bund erinnerndes Muster ist, kann ich natürlich so etwas oder etwas ähnliches nicht machen. Also gibt's einen Überschlag, dessen Umbruchkante knapp unterm Knie zu liegen kommt; das Muster des Umbruchs gärt noch in mir. "Bäuerliches Stricken" hat da so einige schöne Muster parat.
 
Überhaupt mal wieder "Bäuerliches Stricken". Trachtenstrumpf #2 bestand ja aus verschiedenen Mustern aus den 3 Bänden. 
Das aktuelle Werk ist nur noch von diesem Buch inspiriert, die Muster sind jedoch voll auf meinem Mist gewachsen und zu einem großen Teil am PC entworfen worden. "Quell ewiger Inspiration" kann ich dazu nur sagen (und begeistert sein)...
 
9.1.09 18:30


EILMELDUNG - UNBEKANNTE LEBENSFORM FÄLLT HASEN AN

Ahnungslos saß der Hase auf seinem Bürostuhl und spielte mit seiner neugestrickten Socke. "Lässt sich doch gut als Handpuppe missbrauchen", dachte er.
 
Attack of the Killer Sock
 
*Hallo, ich bin die intelligente Handpuppe und kann sprechen und weinen und mache Bäuerchen, wenn du mich fütterst!"
 
"Ich kann noch ganz andere Sachen, Blödmann. Seh' ich aus wie eine Handpuppe? Ich bin eine Socke aus dem äußeren Arm der Galaxis!" - sprachs und sprang dem Armen Hasen ins Gesicht. Sigourney Weaver hätte ihre Freude daran gehabt.
 
Attack of the Killer Sock
 
Nur das gepanzerte Glas seiner Brille rettete dem Hasen das Augenlicht. In Windeseile war die Socke mit schneckenartiger Beweglichkeit auf dem Gesicht weitergekrochen...
 
Attack of the Killer Sock
 
...um sich mit einem herzhaften Biss im Hasenohr zu verbeißen.
 
"'Tja, ich glaube ich hau' mich mal aufs Ohr", dachte der Hase. 
 
"Jawohl, ich habe mein Ziel erreicht", dachte die außerirdische Socke, "gleich werde ich dich mit meinen 6 Mägen bekanntmachen, wenn du eingeschlafen bist!"
 
Falsch gedacht, außerirdische Socke: der kurze Moment der Nachlässigkeit rettete dem Hasen das Leben. Mit atemberaubender Geschwindigkeit schlug er die seltsame außerirdische Lebensform von seinem Ohr. Wohin damit? Wie konnte er dieses "Ding" unschädlich machen??
 
Der rettende Einfall!
 
Attack of the Killer Sock - Hasi strikes back!
 
 
Ruckzuck war die Socke mit Stumpf und Stiel im gefräßigen Mund des Hasen verschwunden. *Schluck* und weg war das Ding.
 
Attack of the Killer Sock - Hasi strikes back
 
Nur noch ein leises Rumoren im Bauch bezeugte dem Hasen das gerade erlebte.
"Also ich weiß nicht - aber wirklich lecker war das jetzt nicht. Komischer Geschmack im Abgang, pelzig auf der Zunge. Keinerlei Fruchtaromen..."
 
 
(ok ich geb's ja zu. manchmal kann ich furchtbar kindisch und albern sein - aber die Wolle schmeckte wirklich kosmisch komisch!)
9.1.09 21:42


2 Kartoffelknochen aus der Hasenmanufaktur

Und ewig grüßt das Murmeltier... Es ist Wochenende, es darf wieder Brot gebacken werden.
 
Nach dem Sauerteig letzten Sonntag gibt es heute mal wieder ein Weizenroggenmischbrot mit Kartoffeln.
 
Ganz grob zur Herstellung, ohne ein komplettes Rezept aufschreiben zu wollen (faule Sau die ich bin, ich gebs ja zu) - aber da ich sowieso frei Schnauze Brot backe, könnte ich nicht mal ein präzises Rezept bieten.
 
Also in ganz groben Zügen: fast 1 kg Mehl (ca. 600 g Weizenmehl Typ 405, 350 g Mehl 1150er Roggenmehl), einen gehäuften EL Salz, 1 TL Kümmel, etwas Muskat, ca. 300 - 350 g Pellkartoffeln, durch die Spätzlepresse gedrückt, 1 Tl Zucker, 2 Päckchen Trockenhefe, Mehl und Wasser.
 
Zubereitung: Die Hefe mit Zucker und 1 EL Mehl verrühren, mit etwas lauwarmem Wasser anrühren und 10 min. diesen nciht zu dicken Vorteig in einer hohen Tasse oder einer Müslischale gehen lassen.
Den Vorteig auf das gesiebte Mehl geben, das mit 1 EL Salz, Kümmel und Muskat gemischt wird. Kartoffel dazugeben und alles durchkneten; Milch und lauwarmes Wasser nach Bedarf.
Den Teig ca. 45 Minuten gehen lassen, noch einmal durchkneten, zu 2 Laiben formen, noch einmal gehen lassen.
In den auf 275° C vorgeheizten Backofen einschießen, gut schwaden (Wasser in den Backofen sprühen, nach 2-3 Minuten noch einmal schwaden), dann 10 min. auf 230 Grad herunterdrehen, nach 20 Minuten auf ca. 200 Grad herunterdrehen. Noch einmal  knapp 30 Minuten backen.
 
Rausnehmen und auskühlen lassen, wenn das Brot sich beim auf den Boden klopfen hohl anhört. Also natürlich nicht mit dem Brot auf den Boden klopfen, sondern auf den Boden des Brotes.
 
Genug der staub-, nein mehltrockenen Worte. Hab' natürlich fleißig getippt  - und noch viel fleißiger fotografiert!
 
Kartoffelbrot
 
Kartoffelbrot
 
(Brot nach ca. 10 Minuten im Backofen)
 
Kartoffelbrot
 
(Brot nach ca. 50 MInuten Backzeit, so gut wie fertig)
 
Kartoffelbrot

 
 
Kartoffelbrot
 
(Zehn Minuten später konnte das Werk mit dem Schpätzlebrett aus dem Backofen herausgeholt werden -  und darf abgekühlen)
 
Kartoffelbrot, verhuscht
 
(Das kommt übrigens dabei heraus, wenn man glaubt, das direkt nach dem albernen Auslösegeräusch schon das Foto gemacht worden ist...)
11.1.09 01:17


die uhr tickt, dabbeljuh...

noch 6 Tage, 17 Stunden und 30 Minuten. Kaum für möglich gehalten aber es passiert...

 

Passend dazu: siehe links oben über den LINKS und den ZUSATZZEITEN.

 

Spannende Frage: Bleibt die Uhr nächsten Montag stehen? 

13.1.09 11:29


noch ein Beitrag zu Obama

Aus aktuellem Anlass Barak Obama's erste Rede als offizieller Präsidentschaftskandidat: 
weiterlesen
18.1.09 22:48


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