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Neues aus dem Backofen des Hasen

Neinneinnein. Zu faul zum Sockenfotografieren bin ich nicht. Höchstens viel zu beschäftigt. Unter anderem mit Brotbacken.

 

Seit drei, vier Monaten habe ich inzwischen die größte Freude an selbstgemachtem Sauerteigbrot. Mit selbst gezüchtetem Sauerteig, versteht sich. 

ist ja eigentlich eine recht einfache Geschichte mit dem Sauerteig. Meine Frau hatte vor Jahren schon einmal damit begonnen, einen Sauerteig hochzuziehen. Irgendwann einmal starb der gute Kerl, und wir hatten dann relativ lange nix mehr mit Sauerteig gemacht. Also ich meine mit lebendem Sauerteig, nicht mit den Tütchen mit Sauerteigextrakt oder ähnlichem, das nur als Geschmackskomponente wirkt, aber nicht als Triebmittel.

Das ist ja das Geile am selbstgezogenen Sauerteig: Seine Triebkraft. Man braucht keine Hefe mehr zum Backen, die bringt der Sauerteig schon mit.

Durch ein Forum (www.der-Sauerteig.de) bin ich dann auf so manche Tipps und Kniffe gekommen, die mir geholfen haben, die Geschichte mit dem Sauerteig zu optimieren. Zum Beispiel die Frage, wie man Sauerteig am besten konserviert:

a) in einem Glas im Kühlschrank (geht so 2-3 Wochen ganz gut)
b) verkrümeln (den Sauerteig mit Roggenmehl verkrümeln und im Kühlschrank aufbewahren (geht noch ein wenig länger)
c) (eine Variante die ich noch nicht ausprobiert habe) den Sauerteig dünn auf eine Lage Backpapier ausstreichen und trocknen lassen. Bleibt bei Raumtemperatur in einem Glas aufbewahrt recht lange haltbar.

 

Eine weitere Geschichte, die ich heute zum ersten Mal beim Backen ausprobiere: die Steinplatte als Backblech-Ersatz. Herzliches Dankeschön an meine Frau, die mir zu Weihnachten eine Granit-Schneidplatte schenkte, die von mir zum Backen missbraucht wird. Vorteil: Das Backen in einem Holzofen wird etwas besser imitiert - die Platte speichert recht lange und gut die Hitze vom Vorheizen bei Vollgas (alles was der Ofen hergibt).

 

Aber nun genug der trockenen Worte. Ich lasse Bilder sprechen:

 

DSC00497

 So sah das Brot einige Minuten nach dem Einschießen aus. Man beachte die Granitplatte, von der ich schon jetzt begeistert bin...

 

DSC00498

 So sieht's regelmäßig die ersten 10 Minuten aus, wenn ich Brot backe. Ich sitze vor dem Backofen und gucke Bread-TV. Live und in Farbe. Heißes Programm

DSC00499

 Das Brot noch einmal 15 Minuten oder so (hab nicht wirklich auf die Uhr geschaut) später.

DSC00501

 Das Brot unmittelbar bevor es wieder aus dem Backofen befreit wurde. Sieht doch klasse aus, oder?

 

Was ich leider nicht dokumentieren kann ist dieser sensationelle Geruch. Selbstgebackenes Brot ist ja schon ein olfaktorischer Genuss - aber das selbstgezüchtete Sauerteigbrot: unbeschreiblich...

(und wer jetzt die selbstgestrickten Socken vermisst - stimmt doch gar nicht. 2. Foto, Grünes Bambussoggi )

4.1.09 22:15
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Martha / Website (5.1.09 10:27)
dieses Live-"TV" habe ich auch die ersten ca.10Min, wenn ich einen Zopf im Ofen habe. Immer recht spannend, bisous, Martha


Bonny / Website (5.1.09 11:18)
Wahnsinn, mir läuft das Wasser im Munde zusammen.
Meinst du, die Tipps und Kniffe auf dieser Internetseite sind ausreichend, um einen Nichtwissenden Brot backen zu lassen, die Fertigmischungen hab ich satt.
LG Bonny


ArminF / Website (5.1.09 11:53)
@bonny: das müsste ausreichen. zur Not kannste mich auch jederzeit fragen...

Gruß zurück, Armin


margit (5.1.09 13:31)
Hallo, da in meiner Familie sehr viele Bäcker sind, kann ich bestätigen, daß diese Art Brot zu backen recht einfach ist. Man darf den Sauer nur nicht vergessen, also immer füttern. Aber es gibt auch nette Bäcker, die einem Sauer abgeben. So hat man wenigstens den Anfang. Einfach mal bei einem bäcker fragen und paar klonen löhnen, das lohnt sich. Und ich würde den Sauer auch nicht zu alt werden lassen, dann mal wieder neu oder beim Bäcker holen. Wäre mein Tipp(ein Sohn ist Bäckermeister, Schwager ist Bäckermeister und ich bin Konditor) Brot sieht gut aus bei Dir und Socken waren doch auch vorhanden, war doch perfekt!!!!!!! gruß margit


ArminF / Website (5.1.09 15:53)
margit: also laut dem oben genannten forum kann man einen sauerteig nicht zu alt werden lassen. die meinen sogar eher je länger man einen sauerteig benutzt (füttern-backen-was abzweigen-mit dem abgezweigten wieder von vorn anfangen usw.) desto stabiler und besser wird er, da die säure und stabile flora andere unerwünschte keime gar nicht mehr hochkommen lässt. und wenn man mal ne zeitlang nicht backen will, dann wird der sauerteig konserviert.

gruß,

armin

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