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Musikalisches

versungen und vertan!

Beim Anhören eines Livemitschnitts von der Parsifal-Premiere 2009 in Bayreuth hab ich es zum ersten mal so richtig krass mitbekommen, wie sich ein Sänger im Text verhaspelt. Hört sich beim Anhören lustig an, ist aber für den Betroffenen bestimmt verdammt anstrengend...

 

Respekt vor Kwangchul Youn, der zwar einen Riesenhänger hatte als Gurnemanz im ersten Aufzug (0:43), aber sich dann doch achtbar wieder retten kann:

 

So die korrekte Version:

Jenseits im Tale war er eingesiedelt;
darüber hin liegt üpp'ges Heidenland:
unkund blieb mir,
was dorten er gesündigt;
doch wollt’ er büßen nun,
ja heilig werden.
Ohnmächtig, in sich selbst
die Sünde zu ertöten,
an sich legt er die Frevlerhand,
die nun dem Grale zugewandt,
verachtungsvoll des’ Hüter von sich stieß;
darob die Wut nun Klingsorn unterwies,
wie seines schmähl’chen Opfers Tat
ihm gäbe zu bösem Zauber Rat;
den fand er nun: –
Die Wüste schuf er sich zum Wonnegarten,
drin wachsen teuflisch holde Frauen;
dort will des Grales Ritter er erwarten
zu böser Lust und Höllengrauen:
wen er verlockt, hat er erworben;
schon viele hat er uns verdorben. –


So gesungen:


Die seinem Dienst ihr zugesindet
auf Pfaden, die kein Sünder findet,
ihr wißt, daß nur dem Reinen
vergönnt ist, sich zu einen
den Brüdern, die zu höchsten Rettungswerken
des Grales Wunderkräfte stärken.
Drum blieb es dem,
nach dem ihr fragt, verwehrt,
Klingsor’n, wie hart ihn Müh’
auch drob beschwert
Jenseits im Tale war er eingesiedelt;
unkund blieb mir,
     (Scheiße Zeile vergessen!)
was dorten er gesündigt;
doch wollt’ er büßen nun,
was dorten er gesündigt
     (ok das gleichen wir jetzt aus mit dem Wiederholen einer Zeile!)
   
doch wollt’ er büßen nun,
ja heilig werden.
unkund blieb mir,
was dorten er gesündigt;
     (irgendwie passen Musik und Gesang noch nicht, OK weiter zurück)
doch wollt’ er büßen nun...
    (Scheiße jetzt hab ich total den Faden verloren)

      (...?)
     ("die nun dem Grale zugewandt..." [Souffleuse])
verachtungsvoll des’ Hüter von sich stieß;
     (aah jetzt stimmt's wieder!)

darob die Wut nun Klingsorn unterwies,
ihm gäbe zu bösem Zauber Rat;
wie seines schmähl’chen Opfers Tat
     (och nee nicht schon wieder *schwitz*)

den fand er nun: – 

 

(vielleicht schaff' ich es noch den Ausschnitt als youtube-Video ins Netz zu laden, vorerst aber mal hier nur der Text des Geschehens...)

1.9.09 15:44


Mein ganz persönlicher Horror mit klassischer Musik

Ich liebe klassische Musik. Ein Blick nach links oben wenn ich im Arbeitszimmer am PC sitze zeigt mit ein stattliches Regal mit so manch einer CD von Sinfonien, Opern und sonstigem Gedöns.

Sehr gerne höre ich mir seit einigen Monaten auf Radio Stephansdom die Opernabende an (samstags, dienstags und donnerstags um 20 Uhr). Dabei bin ich heut darauf gekommen, wie man Musik so klingen lassen kann, als hätte man einige fürchterlich schlechte Drogen genommen. Spitzt die Ohren und hört mir zu...

1. Zu allererst braucht man von einem Werk der klassischen Musik (mindestens) zwei verschiedene Aufnahmen. Im heutigen Fall war's Idomeneo von Mozart.

2. Man höre sich eine prägnante Stelle (z.B. die Ouvertüre) von beiden Aufnahmen an.

3. Klingt irgendwie nicht ganz identisch? SEHR gut, wir sind auf dem richtigen Weg...

4. Man öffnet beide Aufnahmen auf unterschiedlichen Musicplayern am PC (z.B. mit dem Realplayer und dem Windows Media Player). GLEICHZEITIG starten!

5. Anhören und genießen. Wenn man in den Genuss einer Aufnahme mit historischer Aufführungspraxis (und dementsprechend anders gestimmten Instrumenten) kommt hat man in kürzester Zeit das Gefühl, dass einem die Plomben aus den Zähnen hopsen. 

 

...also das mit der historischen Aufführungspraxis ist nur ein Erklärungsversuch meinerseits (der Kammerton a auf den gestimmt wird lag früher tiefer, siehe auch hier Artikel zum Kammerton auf Wikipedia bzw. Artikel zur historischen Aufführungspraxis). Gut möglich dass Orchester auch prinzipiell unterschiedlich gestimmt sind (aber fast einen Halbton höher oder tiefer?! Ich bin auf Erklärungen von professioneller Seite gespannt). Auf alle Fälle hört sich die Überlagerung der beiden Aufnahmen extrem schräg an. Dissonanter geht's gar nimmer... 

 

(wobei es ja interessant ist dass zwei Aufnahmen, die auf den selben Ton gestimmt sind, aber unterschiedliche Tempi benutzen, nie dissonant und schräg klingen, da die Töne doch noch alle zueinander passen)

 

Gut dass wir drüber gesprochen haben. Gute Nacht  

27.1.08 01:43


backebackekuchen mal etwas anders

 

(ich geh erst mal windeln wechseln. oh mein gott hab ich mich grade eingepisst vor lachen)

27.2.07 16:36


seht die sonne

Des Sommerwindes Wilde Jagd

Herr Gänsefuß, Frau Gänsekraut, nun duckt
euch nur geschwind,
Denn des sommerlichen Windes wilde Jagd beginnt.
Die Mücken fliegen ängstlich aus dem schilfdurchwachs'nen Hain,
In den See grub der Wind seine Silberspuren ein.
Viel schlimmer kommt es, als ihr euch nur je gedacht;
Hu, wie's schaurig in den Buchenblättern lacht!
Das ist Sankt Johanniswurm mit der Feuerzunge rot,
Und der schwere Wiesennebel, ein Schatten bleich und tot!
Welch Wogen und Schwingen!
Welch Ringen und Singen!
In die Ähren schlägt der Wind in leidigem Sinne.
Daß das Kornfeld tönend bebt.
Mit den langen Beinen fiedelt die Spinne,
Und es reißt, was sie mühsam gewebt.
Tönend rieselt der Tau zu Tal,
Sterne schießen und schwinden zumal
Flüchtend durchraschelt der Falter die Hecken,
Springen die Frösche nach feuchten Verstecken.
Still! Was mag der Wind nur wollen?
Wenn das welke Laub er wendet,
Sucht er, was zu früh geendet:
Frühlings blauweiße Blütensäume,
Der Erde flüchtige Sommerträume --
Längst sind sie Staub!
Aber hinauf, über die Bäume
Schwingt er sich nun in lichtere Räume,
Denn dort oben, wie Traum so fein,
Meint er, müßten die Blüten sein!
Und mit seltsamen Tönen
In ihres Laubes Kronen
Grüßt er wieder die schlanken Schönen.
Sieh! Nun ist auch das vorbei,
Auf luftigem Steige wirbelt er frei
Zum blanken Spiegel des Sees,
Und dort, in der Wellen unendlichem Tanz,
In bleicher Sterne Widerglanz
Wiegt er sich friedlich ein.
Wie stille ward's zur Stell'!
Ach, war das licht und hell!
O schwing dich aus dem Blumenkelch,
Marienkäferlein,
Und bitte deine schöne Frau um Leben und
Sonnenschein!
Schon tanzen die Wogen am Klippenecke,
Schon schleicht im Grase die bunte Schnecke;
Nun regt sich Waldes Vogelschar,
Tau schüttelt die Blume vom lockigen Haar
Und späht nach der Sonne aus.
Erwacht, erwacht, ihr Blumen, zur Wonne!
 
 
 
 
Seht die Sonne,
Farbenfroh am Himmelssaum,
Östlich grüßt ihr Morgentraum!
Lächelnd kommt sie aufgestiegen
Aus den Fluten der Nacht,
Läßt von lichter Stirne fliegen
Strahlenlockenpracht!
 
Nachtrag: 
für die wo des gern wisse wellet: Der Text stammt aus den "Gurreliedern" von Arnold Schönberg
16.11.06 17:54


Der Tod des Dichters/Schlussstück

...zu guter letzt (kurz bevor ich mich aufs Rad setze und ca. 13 km nach Hause fahre) noch 2 Gedichte von Rainer Maria Rilke. Vertont von Dmitri Shostakovich (Sinfonie Nr.14 - läuft gerade auf meinem mp3-Player)

 

Der Tod des Dichters 

Er lag. Sein aufgestelltes Antlitz war
bleich und verweigernd in den steilen Kissen,
seitdem die Welt und dieses von-ihr-Wissen,
von seinen Sinnen abgerissen,
zurückfiel an das teilnahmslose Jahr.

Die, so ihn leben sahen, wussten nicht,
wie sehr er Eines war mit allem diesen;
denn Dieses: diese Tiefen, diese Wiesen
und diese Wasser waren sein Gesicht.

O sein Gesicht war diese ganze Weite,
die jetzt noch zu ihm will und um ihn wirbt;
und seine Maske, die nun bang verstirbt,
ist zart und offen wie die Innenseite
von einer Frucht, die an der Luft verdirbt.

 

Schlussstück

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

 

=========================================

 

...Erinnerung an mich selbst: Muss mal meine gesammtelten Gedanken zu einem Besuch einer Aufführung des Fliegenden Holländers von Wagner aus meinem PC hervorkramen. Sollte auch endlich mal der geneigten Leserschaft zugeführt werden...
 

29.9.06 18:14


Antwort auf den prosaisch-musikalischer Krampfanfall (1993)

...hier wie versprochen die Antwort des Lehrers auf die Geschichte von gestern:

 

 

Der Mann – im IC sitzend und nächtens einer seiner absoluten Lieblingsbeschäftigung nachgehend – denkt...

...und eine Ordnung in diese Gedanken zu bringen, gelingt ihm nicht recht.

Und denkt schließlich: Eigentlich ist er ein Gehilfe jener schönen Fee „Bildungspolitik“ Mittlere Reife. Und diese Fee ist nicht nur schön, sondern auch ausgesprochen launisch, undurchschaubar – und manchmal auch unmoralisch, sie verkauft sich wie eine Hure. Aber einem Gehilfen stehen solche Gedanken nicht zu.

- und nun stimmt die Geschichte nicht mehr, denn ich dachte an die Bildungspolitik als Fee!

Sie hätte dann nämlich ihren Gehilfen oft genug Aufträge höchst rätselhafter und unlösbarer Natur gegeben. Zum Beispiel Subdominantenparallelen und Spaß an der Musik gleichzeitig zu vermitteln!

Der Mann – im IC sitzend und nächtens einer seiner absoluten Lieblingsbeschäftigung nachgehend – denkt...

...und eine Ordnung in diese Gedanken zu bringen, gelingt ihm nicht recht.

Und denkt schließlich: Eigentlich ist er ein Gehilfe jener schönen Fee „Bildungspolitik“ Mittlere Reife.

Und diese Fee ist nicht nur schön, sondern auch ausgesprochen launisch, undurchschaubar – und manchmal auch unmoralisch, sie verkauft sich wie eine Hure. Aber einem Gehilfen stehen solche Gedanken nicht zu.



- und nun stimmt die Geschichte nicht mehr, denn ich dachte an die Bildungspolitik als Fee!

Sie hätte dann nämlich ihren Gehilfen oft genug Aufträge höchst rätselhafter und unlösbarer Natur gegeben. Zum Beispiel Subdominantenparallelen und Spaß an der Musik gleichzeitig zu vermitteln!

 

6.9.06 11:02


Prosaisch-musikalischer Krampfanfall (1993)

"Musikalisches" ist ja eine Kategorie, die ein wenig verwaist ist in meinem Blog. Aber da ist mir gerade eine nette Geschichte eingefallen, die sehr gut dokumentiert, dass ich doch schon in frühester Jugend/während meiner drei Jahre dauernden Gymnasialzeit immer dafür gut war, ziemlichen Blödsinn von mir zu geben. Lang und dauerhaft. Aber mit Nivea äh Niveau meinte ich natürlich.

Die Vorgeschichte: Nach 6 Jahren Realschule hatte ich mich auf ein Technisches Gymnasium (TG) begeben, um dort mein Abitur zu machen. Bei der Frage, ob ich in der 12. Klasse Musik oder Kunst wählen sollte, gab es für mich eigentlich keine Alternative. Ich war zwar bei weitem noch nicht so sehr bewandert in Klassik wie heutzutage (Man erweitert seine Horizonte ja dauernd. Na gut man sollte es. Traurig wer es nicht tut), aber Mozart als Einstiegsdroge hatte schon gute Dienste geleistet. War sozusagen schon voll angefixt. Zumindest mit seiner Instrumentalmusik. Zu seinen Opern hatte ich erst später einen Bezug gefunden. Aber ich schweife ein wenig ab... auf alle Fälle hatte ich (zeichnerisch mit mind. 5 linken Händen gesegnet) Musik gewählt und dort eigentlich auch ganz gut meinen Spaß. Unterricht auf hohem Niveau halt, wie so vieles schulisches auf deutlich höherem Niveau als auf der Realschule. Aber auch sehr viel Theorie. - Und wie es so endet meist am Ende des Schuljahres stand eine Klassenarbeit in Musik an. War zwar z.T. sehr trockener Stoff, aber eigentlich einfach genug, um sich die Antworten locker (und in atemberaubender Geschwindigkeit) aus dem Ärmel purzeln zu lassen.

Da saß ich nun. Nach ca. 40 von maximal 90 Minuten alle Fragen beantwortet. Und zum dritten Mal überprüft und für richtig befunden (mein Urteil täuschte mich nicht; hatte also später wirklich die höchstmögliche Punktzahl). Und begann mich zu langweilen. Was tun in so einem Fall? Ganz einfach: aufstehen - aber nicht gehen, sondern sich vorne beim Lehrer vom Papierstapel für die Schüler ein paar Blatt Papier zu holen und sich alles von der Seele zu schreiben, was einem zu diesem Test und dem Musikunterricht durch den Kopf geht.

Aber lest selbst (die hektisch in ca. 20 min. runtergerotzte Geschichte - war fast schon ein ein prosaischer Krampfanfall *gg*):

Der kleine Junge und die Musik


Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Armin mit Namen. Armin war ein braver Junge und tat immer, was ihm aufgetragen wurde. – So begab es sich eines Tages, daß dieser kleine brave Junge sich auf den Weg machte, etwas zu lernen. Er wanderte durch den riesigen Wald; doch es war weder finster noch bitterkalt – statt dessen brannte es um ihn herum lichterloh. Der Junge hatte fürchterliche Angst; er zitterte um sein Leben.

Endlich, endlich nach zehn Jahren hatte er den fürchterlichen Ort hinter sich gelassen. Schwuppdiwupp kam eine schöne Waldfee auf ihn zu. Sie sagte: „Hallo, holder Knabe, ich bin die Waldfee ‚Mittlere Reife‘; du hast drei Wünsche frei!“ Das wunderte den Jungen, und vor lauter Freude über die Fee und sein gewonnenes Leben weinte er sich erst einmal lange, lange Zeit an ihrer Brust aus.

Als er sich nach einigen Stunden wieder erholt hatte, fragte er: „Liebe, gute Fee! Erfüllst Du mir meine Wünsche?“ „Mittlere Reife“ nickte zustimmend. Da sagte er: „Wie heißt dieser fürchterliche Wald, in dem ich mich verlaufen habe?“

Sie antwortete: „Das ist ein gutes Geheimnis. – Aber weil Du‘s bist: Das war der Wald mit Namen ‚Bildungspolitik‘...“ Ängstlich zuckte der Junge zusammen; alle Tiere auf der Wiese und in der Luft blieben vor Schreck fast stehen.

Nachdem er sich erholt hatte, fragte er die „Mittlere Reife“: „Hab ich noch immer zwei Wünsche frei?“ – Da sagte sie ganz traurig: „Leider nein! Du hast ein sehr schlimmes Geheimnis entdeckt. Leider, leider, mein lebensfroher, lieber Junge, kann ich Dir nur noch einen Wunsch erfüllen“. – „Au fein“, jauchzte der Junge, „ich möchte ganz, ganz schlau werden!“

PLOPP!!, die gute Waldfee „Mittlere Reife“ war verschwunden.

Erneut machte sich der Junge auf den Weg. Unterwegs sah er viele Dinge, lustige und possierliche Wesen, von denen er niemals etwas geahnt hatte. Schließlich war es aber doch an der Zeit, das zu finden, was er suchte.

Grau und anonym, wie ein Eisberg im Meer, tauchte plötzlich ein Gebäude vor ihm auf: „TG“ stand auf ihm. „Hallo? Ist da jemand?? Ich bin Armin und wollte ganz schnell ganz schlau werden!“ Eine Stimme erschallte: „Nur hereinspaziert, wackerer Knabe! Bei uns wirst Du alles erfahren, aber wirklich alles, was Dein wissenshungriges Herz begehrt!“

Das erfreute den Jungen, und so machte er sich auf den Weg hinein in das Haus „TG“, um viele wissenswerte Sachen über die Musik zu erfahren. Armin war nämlich ein sehr musikbegeisterter Junge; er liebte Bach, Mozart, Haydn, Beethoven etc. Diese alle waren wie Götter für ihn.

Als er nach langem Suchen in das Zimmer mit der Aufschrift MUSIK an der Tür kam, schien es ihm, als würden alle seine Wünsche in Erfüllung gehen. Er öffnete die Tür, setzte sich in das Zimmer und wartete ehrfurchtsvoll auf das, was ihn erwarten sollte.

„Himmlische Klänge
von unendlicher Länge
von Mozart, Händel & Haydn
ich bin doch zu beneiden“

dichtete er vor lauter Vorfreude vor sich hin.

Da kam ein Mann herein und sagte: „Du willst Wissenswertes über die Musik erfahren? Du willst wissen, wieso Musik so schön ist?“ – „Ja!!“, sagte der Junge mit leuchtenden Augen, „so ist es...“ – „Weißt Du auch schon, was eine Subdominantenparallele ist? Kennst Du schon die Bedeutung von Halbsatz und Kadenz?? – Wie stehst Du zum Problem der Dissonanzen!?“

Armin schwieg. Der Mann sagte: „Du schweigst? Nun denn, so fangen wir gleich einmal an!“ Und er lernte und lernte, der arme kleine Junge. Nur manchmal, wenn er in seinem Bettchen lag, dachte er an die schöne Musik und an die Komponisten.

U n d e r w e i n t e b i t t e r l i c h .

PS. und im nächsten Blog gibt's die Antwort meines Musiklehrers...

5.9.06 17:14


7.6.06 14:24





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